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Saarlouis: Großbrand in der City -Spürhund soll Ermittlern helfen

Nation

Update von Montag, 29. Juni, 13.18 Uhr: Einen Tag nach dem Großbrand in Saarlouis, bei dem sechs Häuser in einer Reihe beschädigt wurden, haben sich Experten am Tatort umgeschaut. Sie sollen Beweise sichern und sichten, um den Auslöser des Feuers zu erkunden. Bei dem Unglück, das sich in der Nacht auf Sonntag, 28. Juni, zugetragen hatte, waren etliche Feuerwehr-Leute im Einsatz. Trotz des Vor-Ort-Termins der Brandermittler stehe die Ursache noch nicht fest, sagt Jens Dewes von der Landespolizeidirektion in Saarbrücken der SZ. Seine Kollegen setzen jetzt noch auf einen tierischen Unterstützer. So soll ein Brandmittel-Spürhund helfen. Der werde die kommenden Tage erwartet. Davon versprechen sich Fahnder weiteren Aufschluss. Bei dem Feuer hatten Flammen zweier Fahrzeuge auf die Geschäftsgebäude übergegriffen. Zu jenem Zeitpunkt hielten sich keine Menschen darin auf. Dennoch gab es einen Verletzten: Ein Feuerwehrmann erlitt mutmaßlich wegen der großen Hitze Kreislaufprobleme, soll aber mittlerweile auf dem Weg der Besserung sein. Update von Sonntag, 28. Juni, 10.13 Uhr: Flammen haben in der Innenstadt von Saarlouis erheblichen Schaden angerichtet. Sie hatten auf einen Komplex mit mehreren Gebäuden übergriffen. Mitten in der Nacht auf Sonntag, 28. Juni, erreichte der Notruf die Feuerwehr. Die war mit einem Großaufgebot mitten in der Innenstadt gefordert. Ein Helfer wurde bei dem Einsatz verletzt. Mittlerweile hat die Polizei in der Kreisstadt erste Informationen, wie es zu dem Brand kam. Demnach waren die Einsatzkräfte gegen 2.20 Uhr alarmiert worden. Wie es heißt, habe zunächst ein vor der Häuserzeile parkendes Auto Feuer gefangen. Dieses habe einen zweiten Wagen in unmittelbarer Nähe erfasst. Von dort breiteten sich die Flammen auf ein erstes Haus aus und erreichten den Dachstuhl, meldet ein Polizeisprecher auf SZ-Anfrage. Dabei sollte es nicht bleiben: Das Feuer habe sich über die Dächer weiter ausgebreitet. Dabei habe es leichtes Spiel gehabt, weil die benachbarten Gebäude in der City direkt aneinanderstehen. Um den Großbrand in den Griff zu bekommen, seien Mitglieder der Löschbezirke aus Saarlouis selbst sowie aus Dillingen und Ensdorf hinzugerufen worden. Mehrere Stunden habe sich der Kampf gegen die Flammen hingezogen. Erst gegen 9 Uhr sei der Einsatz beendet worden. Dann war die Lage im Griff. Bei den Löscharbeiten sei ein Feuerwehrmann verletzt worden. Er habe offenbar durch die Hitze Kreislaufprobleme erlitten, sagt der Polizeisprecher. Rettungssanitäter sollen sich direkt an der Unglücksstelle um ihn gekümmert haben. Insgesamt seien sechs Häuser durch den Brand beschädigt worden. Dabei soll es sich um reine Geschäftsgebäude handeln. Wohnungen gebe es dort nicht. So habe auch niemand evakuiert werden müssen. Weitere Verletzte seien der Polizei nicht bekannt. Die riegelte den Tatort ab. Erste Spuren seien bereits gesichert worden. Brandermittler werden am Montag erwartet. Erstmeldung von Sonntag, 28. Juni, 8.18 Uhr: Ein Großbrand in der Innenstadt von Saarlouis hat in der Nacht auf Sonntag, 28. Juni, etliche Einsatzkräfte gefordert. Laut einem Sprecher der Führungs- und Lagezentrale der Polizei ging der erste Notruf in der Nacht um 2.19 Uhr ein. In der Ludwig-Karl-Balzer-Allee geriet laut Polizei zuerst ein Auto in Brand. Das Feuer breitete sich schnell aus, erfasste ein weiteres Auto und dann eine ganze Gebäudereihe. Laut Polizeisprecher stand diese schließlich in weiten Teilen im Vollbrand. Erst einige Tage zuvor hatte die Feuerwehr in der Altstadt von Saarlouis gegen einen Brand zu kämpfen. Großalarm war am späten Dienstagabend, 23. Juni ausgelöst worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers drohten die Flammen, auf weitere Häuser in der eng bebauten City überzugreifen. In dem vom Unglück betroffenen Gebäude hielten sich Menschen auf. Die mussten von Feuerwehr und Polizei herausgeholt werden. Es gab Verletzte.

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