DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Sachsen-Anhalt: Chrupalla und Siegmund von der AfD singen DDR-Hymne

Nation

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Dessau-Roßlau – Eigentlich sollte die deutsche Nationalhymne den Schlusspunkt setzen. Doch bei einer AfD-Veranstaltung in Dessau-Roßlau kam es (zunächst) anders. Videos, die im Netz kursieren, zeigen AfD-Co-Chef Tino Chrupalla (51) und den sachsen-anhaltischen Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund (35) beim Singen der DDR-Hymne – gemeinsam mit mehreren Hundert Besuchern. Zum Ende der Podiumsdiskussion hatte der Kabarettist Uwe Steimle (63) statt der Nationalhymne das DDR -Lied „Auferstanden aus Ruinen“ angestimmt. Chrupalla und Siegmund lächelten und sangen teilweise mit den Besuchern mit. Anschließend wurde dann doch noch die deutsche Nationalhymne angestimmt. Politiker im vereinten Deutschland singen die Hymne des untergegangenen Unrechtsstaates – das sorgte für scharfe Kritik aus Berlin. Der Chef des Bundeskanzleramtes, Thorsten Frei (52, CDU), erklärte beim Nachrichten-Sender „Welt TV“ (gehört wie BILD zu Axel Springer): „Ich finde es extrem befremdlich, und das gilt insbesondere dann, wenn das von politischen Repräsentanten gemacht wird, die damit ja ganz offensichtlich auch politische Botschaften verbinden müssen.“ Höcke: Westdeutsche keine „echten“ Deutschen Zuletzt hatte der Thüringer AfD-Rechtsaußen Björn Höcke (54) mit der Aussage für massive politische Kontroversen gesorgt, dass Westdeutsche im Gegensatz zu Ostdeutschen keine „echten“ Deutschen seien. Dazu sagte Frei bei „Welt TV“: „Wir leben 36 Jahre nach der Wiedervereinigung, und wir sollten das Gemeinsame betonen und nicht das, was möglicherweise trennend sein könnte. Ich glaube, gerade auch in Ostdeutschland haben wir enorm viele Stärken. Die Länder in Ostdeutschland haben sich enorm entwickelt.“ Frei weiter: „Wir versuchen, das durch die Bundespolitik auch zu unterstützen, dort industrielle Kerne entwickeln zu lassen, Wachstumspotenziale zu heben. Da sind Entscheidungen getroffen worden, die zu zusätzlichen Arbeitsplätzen etwa in Mecklenburg-Vorpommern und auch anderswo führen werden.“ Er halte nichts davon, Trennendes oder gar Mythologisches in den Mittelpunkt zu rücken. Frei: „Wir sind EIN Land, wir haben große Herausforderungen gemeinsam und daran sollten wir arbeiten.“

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren