Saïd El Mala: Köln-Star wohl kurz vor Wechsel zum BVB
50 Millionen Euro? BVB vor Verpflichtung von DFB-Youngster Von t-online, sid 09.08.2026 - 12:15 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Die Hängepartie um Saïd El Mala nimmt kein Ende – oder etwa doch? Der 1. FC Köln und Borussia Dortmund könnten sich bald auf einen Rekorddeal einigen. Saïd El Mala gab bei seiner möglichen Abschiedsvorstellung im Stadion des 1. FC Köln noch einmal alles. Erst wirbelte er über die linke Seite, bis ihn Krämpfe stoppten. Nach dem 2:1 (1:1) im Testspiel gegen Real Sociedad San Sebastián nahm er sich dann minutenlang Zeit für Selfies und Autogramme. Auch sein rotes Oberteil überließ er den Fans. Bei seinem nächsten Auftritt in Köln-Müngersdorf könnte El Mala aber bereits neue Farben tragen: Schwarz und Gelb. Die Hängepartie zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln nimmt jedenfalls Fahrt auf, ein Rekorddeal scheint in Reichweite. Der BVB, so heißt es, nähert sich im Werben um den Shootingstar der kolportierten Forderung von 50 Millionen Euro Stück für Stück an. Der "Express" berichtete von einem "All-in-Angebot". Mindestens 48 Millionen Euro sollen demnach an den FC fließen und schon Anfang der Woche "könnte sehr schnell Bewegung in die Causa kommen", hieß es. Letztes Länderspiel 2023: Kevin Trapp spricht über DFB-Comeback Kritik an früherem Bundestrainer: Ex-Nationalspieler tritt gegen Nagelsmann nach Es wäre eine Trendwende. Seit Wochen beharren die Vereine auf ihren "Schmerzgrenzen". Köln hofft auf einen Rekordverkauf, Dortmund ist bereit, den Flügelspieler zum teuersten Zugang der Vereinsgeschichte zu machen – vor Ousmane Dembélé. Der Weltfußballer kam 2016 für 35 Millionen Euro von Stade Rennes. Bei El Mala war nun gar von einer Empfehlung von ganz oben zu lesen. Doch entgegen anders lautender Medienberichte gab es nach SID-Informationen keinen Kontakt mit Jürgen Klopp. Der neue Bundestrainer ist an dem möglichen Transfer nicht beteiligt. Die Gunst von El Mala haben die Westfalen auch ohne Fürsprecher schon. Der 19-Jährige will den nächsten Schritt machen. Nach 13 Treffern und fünf Vorlagen in seiner Premierensaison ist er dazu bereit. El Mala trug die FC-Offensive, erzielte wichtige Tore gegen den drohenden Abstieg und glänzte mit einem 60-Meter-Solo gegen Bayern München. Doch noch ist er Spieler des 1. FC Köln, wie Geschäftsführer Thomas Kessler immer wieder betont. El Mala verlängerte seinen Vertrag erst im Juli 2025 bis zum 30. Juni 2030 – ohne Ausstiegsklausel. "Saïd hat einen langfristigen Vertrag und wir haben keinen Grund, den Spieler abzugeben", sagte Kessler am Samstag, doch: "Wir haben auch gesagt: Wenn etwas kommt, das für den 1. FC Köln in der Größenordnung ist, dass wir uns unterhalten wollen, werden wir das auch tun." Borussia Dortmund arbeitet dran.