Said El Mala mit Ausstiegsklausel? 1. FC Köln klärt auf
Said El Mala hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln bis 2031 verlängert. Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler ist darüber hinaus ein weiterer Coup gelungen.
"Ein Gentlemen Agreement wurde nicht geschlossen. Und wir haben auch im neuen Arbeitspapier keine Ausstiegsklausel", zitiert der "Geissblog" den Kaderplaner des 1. FC Köln von einem Mitgliederstammtisch. Kessler bestätigte damit entsprechende Medienberichte.
Viel wurde in diesem Sommer über El Mala spekuliert. Zunächst galt die Premier League als Wunschziel des 19-Jährigen. Anschließend schien ein Wechsel zu Borussia Dortmund ganz nah, doch der BVB konnte sich nicht mit dem 1. FC Köln auf ein Ablösemodell einigen. In den letzten Tagen soll dann auch noch RB Leipzig angeklopft haben.
Am Donnerstagabend stieg am Geißbockheim weißer Rauch auf. El Mala bestätigte seinen Verbleib und verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bis 2031. Der Linksaußen erhält zudem die Trikotnummer 10 sowie eine Gehaltserhöhung.
El Malas Weg beim 1. FC Köln "noch nicht vorbei"
"Das bedeutet aber auch, dass es ein Vertrauensbeweis zwischen Spieler und Verein ist. Diesen Vertrag jetzt zu schließen, ist absolutes, gegenseitiges Commitment, dass Saids Weg noch nicht vorbei ist", kommentierte Kesser den El-Mala-Coup.
Der Sport-Geschäftsführer führte aus: "Am Ende haben wir das Heft des Handelns in der Hand, das weiß er auch. Trotzdem wird es immer zu einer Entscheidung kommen: Sollte etwas auf den Tisch kommen, das den 1. FC Köln in Gänze besser stellt, müssen wir uns damit auseinandersetzen."
Die Rheinländer haben in der Personalie keinen Druck. Nun soll sich El Mala erst einmal voll auf die sportlichen Aufgaben mit dem 1. FC Köln konzentrieren. Der Effzeh gastiert im DFB-Pokal am Montag (18 Uhr) bei Drittligist Würzburger Kickers. Am darauffolgenden Samstag starten die Kölner mit einem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim in die Bundesliga-Saison.