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Sami Khedira - Bericht: Porsche trennt sich vom Weltmeister von 2014

Sport

Kündigung Bericht: Porsche trennt sich von Sami Khedira Von t-online, cc Aktualisiert am 10.08.2026 - 01:41 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Keine Porsches mehr frei Haus für Sami Khedira. Das berichtet zumindest die "Bild"-Zeitung. Demnach hat sich der Autobauer vom Ex-Profi getrennt. Sami Khedira hatte auch nach dem Ende seiner aktiven Fußballerkarriere keine Probleme, einen Job zu bekommen. Er arbeitete unter anderem als TV-Experte für den Streamingsender DAZN, auch trat er als Markenbotschafter für einen Büromöbelhersteller in Erscheinung und er engagierte sich für das Förderprogramm "Turbo für Talente" des Sportwagenherstellers Porsche. Doch damit soll es laut "Bild"-Zeitung nun vorbei sein. Wie das Blatt erfuhr, hat der Produzent von Luxuswagen die Zusammenarbeit mit dem Weltmeister von 2014 gekündigt. Demnach soll es ein letztes Gespräch zwischen dem Unternehmen und dem Ex-Profi bereits im Frühjahr gegeben haben. Die Trennung steht laut "Bild" also schon seit Wochen fest. "Porsche und Sami Khedira haben sich in gegenseitigem Einvernehmen darauf verständigt, die erfolgreiche Zusammenarbeit nach Ablauf der aktuellen Vertragslaufzeit nicht fortzusetzen", teilte ein Porsche-Sprecher auf "Bild"-Anfrage mit. "BILD": Zwei Porsche SUV als Dienstwagen Als Grund für den Schritt wird das Sparprogramm angegeben, dass der Autohersteller derzeit fährt. Porsche befindet sich auf Konsolidierungskurs, nachdem unter anderem eine milliardenschwere Abschreibung im Rahmen der Beteiligung der Porsche SE am Volkswagen-Konzern angefallen waren. Unter dem Strich machte die Beteiligungsgesellschaft einen Verlust von 2,2 Milliarden. Im Jahr zuvor gab es noch einen Gewinn von 300 Millionen Euro. Sowohl Europas größter Autobauer Volkswagen als auch der Sportwagenbauer Porsche kämpfen mit schwierigen Marktbedingungen und dem Umbruch in der Automobilindustrie. Die Wertberichtigungen auf die Volkswagen-Anteile betrugen im ersten Halbjahr 3 Milliarden Euro und auf Porsche 200 Millionen Euro. Als Markenbotschafter soll Khedira nach "Bild"-Informationen rund 200.000 Euro pro Jahr sowie zwei Porsche SUV als Dienstwagen bekommen haben. Die Autos wird er am Jahresende wohl zurückgeben müssen. Gegenüber der Boulevardzeitung äußerte sich Khedira nicht zum Ende seiner Kooperation mit Porsche. Khedira will "nächsten Schritt" gehen Doch es dürfte den 39-Jährigen nicht allzu sehr schmerzen, schließlich hat er mit seinem Job bei Real Madrid ohnehin alle Hände voll zu tun. An der Seite von Startrainer José Mourinho soll Khedira dafür sorgen, dass der spanische Vorzeigeklub national und international wieder an die Spitze zurückkehrt. "Die Aufgabe bei Real Madrid bietet mir nun die Möglichkeit, den nächsten Schritt in meiner sportlichen Laufbahn zu gehen", sagte Khedira laut einer Mitteilung seines ehemaligen Arbeitgebers DAZN. Mit Mourinho gewann er bei Real die spanische Meisterschaft, den Pokal sowie den Supercup. Ein Jahr nach Mourinhos Weggang 2013 triumphierte Khedira unter dem neuen Real-Trainer Carlo Ancelotti zudem in der Champions League. Real hat eine enttäuschende Saison ohne Titel hinter sich. Die Madrilenen trennten sich zur Hälfte vom erst neu gekommenen früheren Leverkusener Meistercoach Xabi Alonso. Weil auch unter Nachfolger Álvaro Arbeloa nicht die Wende gelang, holte Clubchef Florentino Pérez die Trainer-Legende Mourinho zurück zu Real. Und der inzwischen 63-Jährige machte sich für Khedira als einen seiner Assistenten stark.

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