DAX +0,44 % 26.435,68 Pkt 15:45:52 MDAX -0,27 % 32.318,57 Pkt 15:45:52 Euro Stoxx 50 +0,55 % 6.571,82 Pkt 15:45:45 Dow Jones +0,28 % 54.188,47 Pkt 16:00:49 S&P 500 +0,06 % 7.762,48 Pkt 16:00:52 Nasdaq -0,44 % 26.572,42 Pkt 16:00:43 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +2,08 % 4.452,50 USD 15:50:51 Silber +0,08 % 65,16 USD 15:50:51 Brent -0,96 % 86,88 USD 15:50:34 WTI -0,94 % 81,36 USD 15:50:51 Bitcoin +0,33 % 64.124,53 USD 16:00:48 EUR/USD -0,09 % 1,15460 USD 16:00:24 EUR/GBP -0,19 % 0,85500 GBP 16:00:53 EUR/CHF +0,16 % 0,93540 CHF 16:00:53 EUR/JPY +0,73 % 183,797 JPY 16:00:51

Samsung verbannt riskante TV-Apps: Mehr Sicherheit

Technologie

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Samsung will die Sicherheit seiner Smart-TVs erhöhen. Hintergrund sind Hinweise von IT-Sicherheitsforschern, die in einzelnen TV-Apps problematische Funktionen entdeckt haben. Nach Angaben der Experten könnten solche Anwendungen dazu genutzt werden, die Internetverbindung von Fernsehern für fremde Zwecke einzusetzen. Deshalb kündigt Samsung nun neue Regeln für seinen App-Store an. Anwendungen, die die Internetverbindung von Besitzern mit Dritten teilen, sollen künftig nicht mehr zugelassen werden. Außerdem will das Unternehmen die Vorgaben für Entwickler verschärfen. Forscher warnen vor versteckten Funktionen Entdeckt wurden die Auffälligkeiten vom Sicherheitsunternehmen Mnemonic . Die Experten fanden Funktionen in Apps, die für Nutzer nicht sofort erkennbar waren. Betroffene Fernseher könnten dadurch zu sogenannten Residential Proxys werden. Dabei wird die Internetverbindung eines privaten Haushalts genutzt, um Datenverkehr anderer Personen weiterzuleiten. Kriminelle könnten so ihre Spuren im Netz besser verschleiern. Aus Sicht der Forscher entsteht dadurch ein zusätzliches Sicherheitsrisiko für betroffene Nutzer. Besonders problematisch ist, dass solche Funktionen nicht unbedingt direkt aktiv sein müssen. Sie können zunächst im Hintergrund vorhanden bleiben und erst später genutzt werden. Selbst bekannte Apps standen im Fokus Als Beispiel nennen die Forscher ein offiziell lizenziertes Pac-Man-Spiel. Die App war zeitweise sogar als Empfehlung im Samsung-App-Store zu sehen. Nach Angaben von Mnemonic konnte sie einen Smart-TV technisch als Teil eines Proxy-Netzwerks nutzbar machen. Der Fall zeigt, dass Sicherheitsprobleme nicht nur bei unbekannten Anwendungen auftreten können. Auch Apps , die zunächst vertrauenswürdig wirken, sollten regelmäßig überprüft werden. Mehr Schutz für die Kunden Samsung sieht in den neuen Maßnahmen einen wichtigen Schritt für mehr Sicherheit . Nutzer sollen besser davor geschützt werden, dass ihre Geräte unbemerkt für fremden Datenverkehr eingesetzt werden. Mit dem Problem steht Samsung nicht alleine da. Auch LG hatte bereits vergleichbare Schritte angekündigt, um Kunden besser zu schützen. Für Verbraucher sind das gute Nachrichten. Die meisten Nutzer bemerken ungewöhnliche Vorgänge im eigenen Netzwerk nicht. Strengere Kontrollen sollen deshalb helfen, mögliche Risiken frühzeitig zu begrenzen.

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