Sandro Wagner will nicht in die Kurve von Hannover 96
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Das geht ja gar nicht gut los. Hannovers neuer Trainer Sandro Wagner (38) bekam bei seiner Pflichtspiel-Premiere in der 2. Liga eine 0:3-Abreibung in Magdeburg. Wie unter Vorgänger Christian Titz (55) war 96 in der Offensive zu harmlos und in der Defensive viel zu anfällig.
Auffällig war außerdem eine Szene nach dem Abpfiff. Nachdem Wagner einige Spieler abgeklatscht und ein kurzes Vieraugen-Gespräch mit Spielmacher Marcel Hartel (30) gesucht hatte, winkte er parallel die anderen 96-Kicker in Richtung der Hannover-Fankurve. Während die Spieler zu den 3000 mitgereisten Fans gingen, war Wagner aber schon in den Katakomben verschwunden. Auf BILD-Nachfrage erklärte Wagner dazu: „Ich glaube, die Spieler sind weitaus wichtiger als ich.“
Hannover 96: Wagner meidet Fankurve
Aber Wagner versteckt sich nicht vor den Fans, er sucht lieber im Hintergrund den Austausch: „Ich habe schon gute Gespräche mit der Fan-Szene gehabt.“ Für den Gang in die Stadionkurve sind allerdings die Spieler in der Pflicht. Wagner: „Mir ist wichtig, dass man den Menschen Respekt zeigt, die hier so viel auf sich nehmen und so eine Reise machen. Das ist eine Selbstverständlichkeit. Ich wollte, dass wir das schnell zeigen und uns bedanken, weil die Unterstützung herausragend gut war.“
Weniger gut das Spiel und Ergebnis in Magdeburg. Wagner appelliert: „Wir dürfen nicht bei Siegen ausflippen und bei Niederlagen alles schlechtreden. Wir wussten, dass es ein Prozess wird und wir viele Themen vor der Brust haben.“ Gegen den FC St. Pauli geht der Prozess am kommenden Samstag (20.30 Uhr) weiter.