DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,24 % 64.468,74 USD 12:30:52 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Sanierung geht zuende, erste Züge bereits unpünktlich

Allgemein

Gegen 21 Uhr sollte der erste Zug Richtung Köln in den Wuppertaler Hauptbahnhof rollen - tat er dann auch, aber mit massiver Verspätung. Ein weiterer fiel gar ganz aus. Die Bahn selbst sprach in ihrem DB-Navigator davon, dass es auch nach Ende der Generalsanierung zu Beeinträchtigungen kommen könne. Zunächst anscheinend im Schneckentempo unterwegs Nach Informationen des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr kommt es auf den Linien RE 4 (Aachen - Wuppertal - Dortmund), RE 7 (Rheine - Wuppertal - Krefeld) und RB 48 (Wuppertal-Oberbarmen - Bonn-Mehlem) "zu Beeinträchtigungen". So fallen beim RE 4 die Haltestellen von Wuppertal-Vohwinkel über den Wuppertaler Hauptbahnhof und Schwelm bis zum Wittener Hauptbahnhof aus. Das endgültige Ende des Bauvorhabens ist laut Bahnportal "zuginfo.nrw" noch nicht abschätzbar, da es bei den Bauarbeiten zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei. Großer Bahnhof für Bahn und Minister Ersatzverkehr soll bei den nächsten Baustellen besser werden Fünf Monate lang mussten Bahnkunden vieles auf sich nehmen. In der Kritik stand vor allem der Schienen-Ersatzverkehr, den die Bahn aufgestellt hatte. Etwa 200 Busse mussten im Pendelbetrieb den Ausfall der Züge ausgleichen. Das bedeutete laut Bahn: Mehr als sechs Millionen Kilometer auf der Straße statt auf der Schiene. Das klappte besonders zum Beginn der Generalsanierung nicht gut. Eine schlechte Übersicht über die Ersatzhaltestellen, Fahrer, die ihre Strecke nicht kannten, sehr lange Fahrtzeiten. Daran erinnerte heute auch der NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer. Sanierung hat weniger Geld gekostet Das stand im Aufgabenbuch der Bahn: Zwölf Bahnhöfe auf 65 Kilometern Länge modernisieren, vier Kilometer Lärmschutz neu bauen, 50 Weichen, und mehr als 80 Kilometer Gleis erneuern und auf fast 30 Kilometern die Oberleitungen instand setzen. Sechs der zwölf Stationen seien nahezu fertig, mit modernen Bahnsteigen, verständlichen Wegesystemen, neuer Beleuchtung, Barrierefreiheit. Das Geld dafür kam zum größen Teil aus dem Sondervermögen des Bundes. Die Experten der Bahn hatten zunächst mit Kosten von etwa 800 Millionen Euro gerechnet. Arbeiten an Bahnhöfen noch bis Ende 2027 Modernere Bahnhöfe waren bei dem Konzern stets das wichtigste Stichwort, wenn es um die Generalsanierung ging. Die sechs Bahnhöfe, die noch nicht fertig sind, werden noch bis ins nächste Jahr hinein saniert, zum Beispiel in Wuppertal und Haan-Gruiten. Viele S- und Regionalbahnen fahren weiterhin nicht - bis Anfang September Aber auch zwischen Hagen und Düsseldorf wird weitergebaut, an Bahnhöfen in Schwelm, Wuppertal und Haan. Auch dort geht es um Barrierefreiheit. Die Folge: erneut teilweise Ersatzverkehr auf den Linie der S7, S8, S9 und des Regionalexpress 49. Termin für den Abschluss der Arbeiten ist der 4. September. Neuer Bahnhofsvorplatz in Leichlingen nicht ganz fertig geworden Die Stadt Leichlingen hat die Generalsanierung auch genutzt, um ihren Bahnhofsvorplatz zu erneuern. Die Arbeiten sind aber nicht ganz abgeschlossen, so die Stadt.

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