DAX +0,78 % 26.536,32 Pkt 13:53:00 MDAX +1,04 % 32.672,42 Pkt 13:53:00 Euro Stoxx 50 +0,30 % 6.564,95 Pkt 13:53:00 Dow Jones +0,09 % 53.839,99 Pkt 22:39:34 S&P 500 +0,92 % 7.798,99 Pkt 22:35:03 Nasdaq +1,35 % 26.803,03 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,37 % 4.423,20 USD 13:57:53 Silber +0,38 % 65,12 USD 13:57:54 Brent +0,11 % 87,17 USD 13:57:28 WTI +0,46 % 81,62 USD 13:57:57 Bitcoin -0,98 % 62.778,03 USD 14:07:57 EUR/USD +0,36 % 1,15710 USD 14:07:20 EUR/GBP +0,07 % 0,85450 GBP 14:07:59 EUR/CHF +0,16 % 0,93890 CHF 14:08:00 EUR/JPY +0,17 % 183,983 JPY 14:07:58

SAP: Rückenwind durch Workday-Übernahmefantasie

Technologie

Die Spekulationen rund um eine mögliche Übernahme des US-Softwarekonzerns Workday haben im frühen Handel auch die europäischen Software-Titel kräftig nach oben gezogen. So sprang die SAP-Aktie zum Handelsstart um knapp fünf Prozent hoch und erreichte damit den höchsten Stand der letzten sechs Monate. Noch deutlicher fiel die Reaktion bei einem MDAX-Titel aus: Nemetschek führte die Gewinnerliste mit einem Kursplus von fast zehn Prozent an. Auch im branchenweiten europäischen Technologie-Index rangierten Softwaretitel ganz oben unter den Tagesgewinnern. Auslöser der Rally war ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters vom Vorabend, wonach Workday derzeit Gespräche über eine mögliche Übernahme durch den Finanzinvestor Silver Lake führt. Die dadurch geweckte Übernahmefantasie ließ die Workday-Aktie selbst zeitweise um beinahe 30 Prozent in die Höhe schnellen. Offenbar traf die Meldung damit genau den wunden Punkt einer Branche, die zuletzt unter der Sorge litt, durch den Vormarsch Künstlicher Intelligenz zunehmend an Bedeutung zu verlieren. Ein Marktteilnehmer wies darauf hin, dass Softwarewerte schon in den vergangenen Wochen von Umschichtungen der Anleger profitiert hätten – begünstigt durch die inzwischen niedrigen Bewertungen, nachdem der Sektor über längere Zeit hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben war. Die Übernahmenachricht bei Workday dürfte diese Bewegung nun zusätzlich befeuern und Anleger dazu ermutigen, verstärkt auf eine Erholung des gebeutelten Sektors zu setzen. Trotz der jüngsten Kursgewinne bleibt die Bilanz bei SAP für das laufende Jahr 2026 durchwachsen: Der DAX-Titel notiert weiterhin im Minus gegenüber dem Jahresbeginn. Allerdings hat bereits eine bemerkenswerte Erholung eingesetzt – seit ihrem Dreijahrestief Mitte Juli hat sich das Papier um rund 45 Prozent verteuert, sodass sich der Verlust seit Jahresbeginn zumindest deutlich verringert hat.

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