Sarah Ferguson und Andrew: Experte zweifelt an „glücklicher Scheidung“
Die Zeiten der räumlichen Nähe im königlichen Umfeld sind für Sarah Ferguson (67) und ihren Ex-Ehemann Andrew Mountbatten-Windsor (66) offenbar vorbei. Nachdem der in Ungnade gefallene Ex-Prinz seine bisherige Unterkunft, die Royal Lodge in Windsor, räumen musste und unter dem Verdacht des Fehlverhaltens im öffentlichen Amt festgenommen wurde, gehen die beiden nun auch offiziell getrennte Wege. Während Andrew ein neues Domizil in Sandringham bezogen hat, zieht es Ferguson, die ihre Ehe mit Ex-Prinz Andrew schnell bereut haben soll, an wechselnde Orte im Ausland, darunter in die Schweizer Alpen. Damit endet eine jahrzehntelange Wohngemeinschaft, die Beobachter nun in einem völlig neuen Licht sehen. Royals-Experte kritisiert Sarah Fergusion Wie die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtet, betrachten namhafte Kenner des Königshauses die angebliche Harmonie des Paares im Nachhinein als reine Inszenierung. Der Buchautor Andrew Lownie, der ein Werk über das Paar verfasst hat, bezeichnet die Erzählung vom „glücklichsten geschiedenen Paar der Welt“ als bloßes Ablenkungsmanöver. Der Adelsexperte bewertet die jahrzehntelange Harmonie rückblickend kritisch: „Es war eine praktische Tarnung, die für positive Medienberichte sorgte, aber die Realität sah so aus, dass beide Ehepartner schon kurz nach der Hochzeit Affären hatten.“ ANZEIGE ANZEIGE Insider: Sarah Ferguson wünschte sich „einen bestimmten Lebensstil“ Neben dem Image spielten offenbar auch materielle Vorteile eine Rolle für die Wohngemeinschaft. Lownie vermutet hinter Fergies Verbleib in der königlichen Residenz vor allem finanzielle Interessen: „Der einzige Grund, warum Ferguson weiterhin eine Unterkunft bei ihm schnorrte, war, dass es ihr Geld sparte und ihre königlichen Verbindungen sowie ihre geschäftlichen Aktivitäten begünstigte.“ Tatsächlich war die Ehe der beiden, die 1986 geschlossen und bereits 1992 geschieden wurde, von Beginn an von Untreue auf beiden Seiten geprägt. Trotzdem hielten sie über Jahrzehnte hinweg an ihrer engen Verbindung fest. Experten wie Richard Fitzwilliams sehen darin ein rein pragmatisches Abkommen. Ein weiterer Experte äußert sich zu den tieferen Motiven der beiden Akteure: „Ich denke, das Problem war, dass sie sich einen bestimmten Lebensstil wünschten und dies der beste Weg war, ihn zu finanzieren.“