Sat.1 macht kurzen Prozess: Flop-Show fliegt nach nur einem Jahr aus dem TV-Programm
Trash-TV-Fans aufgepasst: "Amore unter Palmen" kehrt zurück – allerdings nicht dort, wo die schräge Doku-Soap ursprünglich startete. Nach schlechten Quoten treten jetzt vielmehr Konsequenzen bei Sat.1 ein. "Amore unter Palmen" startete 2025 als deutsche Adaption eines österreichischen Vorbilds bei Sat.1 und sollte eigentlich zur neuen Kult-Doku-Soap für Fans von skurrilen Liebesgeschichten werden. Doch trotz exotischer Drehorte und reichlich Drama war mit der Quote schnell Ebbe. Jetzt zieht die Sendergruppe die Reißleine. Während Sat.1 die Reihe aus dem Programm nimmt, wird das Trash-Format für Staffel zwei auf die Streamingplattform Joyn verlegt. Was bleibt, ist die Frage: Hat das Format im Stream eine zweite Chance verdient? "Amore unter Palmen": So wird Staffel 2 bei Joyn Das Konzept bleibt gleich. In bester Trash-Manier verfolgt das Format Deutsche, die im Ausland auf der Suche nach Liebe und Abenteuer sind. Dabei wird erneut viel Fremdscham geboten. Begleitet werden fünf Frauen und zwei Männer. Da wäre etwa Arzthelferin Claudia aus Hannover, die nach zwei Jahren Fernbeziehung am Traumstrand Sansibars ihrem tansanischen Freund Rolence das Jawort geben will. Auch Busfahrer Matthias aus Lüneburg und Speditionskaufmann Kevin versuchen erneut, ihr Glück in Thailand zu finden – nachdem ihre Online-Flirts aus Staffel eins grandios schiefgegangen waren. Gogo-Tänzerin Nina wiederum reist ihrem Flirt Carmelo nach Mexiko City hinterher und hofft auf ein Happy End. Sat.1-Flop: Zweite Chance im Stream Die zweite Staffel erscheint laut "fernsehserien.de" ab dem 10. August exklusiv bei Joyn im Stream – und zwar unter dem Untertitel "Fremdenverkehr und mehr". Format typisch steht weniger echte Liebesgeschichte als vielmehr der Blick auf kuriose Situationen, schräge Begegnungen und manchmal auch das Scheitern im Mittelpunkt. Die Produktionsfirma Madame Zheng, bekannt für andere Reality-Formate wie "Forsthaus Rampensau Germany", setzt erneut auf Doppelfolgen – und das sechs Wochen lang. Mit dem Wechsel zu Joyn versucht die Sendergruppe Seven.One, die Sendung weiterzuentwickeln, nachdem die Quoten bei Sat.1 in Staffel eins selbst für das Trash-Genre unerfreulich waren. Schon zum Start lag die Primetime-Ausstrahlung mit nur 640.000 Zuschauer:innen und 5,8 Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe deutlich unter dem Senderdurchschnitt.