SC Freiburg: Torhüter Atubolu wechselt zu Eintracht Frankfurt
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Nach monatelanger Suche steht der neue Klub von Torhüter Noah Atubolu fest. Der 24-Jährige schließt sich Eintracht Frankfurt an, das nach der Vorbereitung kurzfristig auf der Suche nach einer neuen Nummer eins war. Da aber nicht mehr das nötige Geld für einen festen Wechsel bei der SGE zur Verfügung stand, erfolgt der Transfer vom SC Freiburg zunächst per Leihe. Diese wird mit leicht erreichbaren Voraussetzungen aber zu einer permanenten Verpflichtung. Die Freiburger vermeldeten zudem die dafür nötige Vertragsverlängerung.
Laut dem „Kicker“ wird für Atubolu zunächst eine Gebühr von 1 Million Euro fällig. Im kommenden Sommer, wenn die Klausel greift, folgt eine Ablöse von 12,5 Mio. Euro. Insgesamt kann der Deal Freiburg durch Boni in Zukunft bis zu 16 Mio. Euro einspielen. Bei der „Bild“ ist von rund 12 Mio. Euro die Rede und einem Gesamtpaket von 15 Mio. Euro.
„Mit Noah Atubolu gewinnen wir einen starken, ambitionierten und zugleich bereits sehr erfahrenen Torhüter hinzu“, sagte Sportvorstand Markus Krösche. „Er bringt großes Potenzial, viel Mentalität und die nötige Qualität mit, um unserer Mannschaft wichtige Impulse zu geben. Wir sind überzeugt, dass Noah bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen und uns sportlich verstärken wird.“ Atubolu erklärte: „Ich bin sehr froh, hier zu sein, und kann es kaum erwarten, bei Eintracht Frankfurt loszulegen. Ich kenne die Stadt, den Klub und das Stadion und habe die Spiele hier immer als etwas Besonderes erlebt. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung.“
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Atubolu-Abgang: SC Freiburg nach „sehr komplizierten Monaten“ zufrieden
„Wir haben sehr komplizierte Wochen und Monate hinter uns“, konstatierte aufseiten der Freiburger Vorstand Jochen Saier. „Die, unabhängig von der weiteren Entwicklung erfolgte, Vertragsverlängerung ist das Ergebnis einer vor allem in den letzten Tagen vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Noah selbst, die uns in die Position des Handelns gebracht hat. Mit dem Transfermodell zu Eintracht Frankfurt haben wir eine für uns zufriedenstellende Lösung gefunden.“
Mit dem festen Transfer wird Atubolu zum drittteuersten deutschen Keeper aufsteigen und Mio Backhaus verdrängen, der frühzeitig für 12 Mio. Euro als sein Nachfolger geholt wurde. Schon Ende Mai hatte Freiburg den Transfer von Backhaus von Werder Bremen bestätigt, nachdem Atubolu dem Verein mitgeteilt hatte, dass er den nächsten Schritt gehen will. Danach passierte aber lange nichts. Aufgrund der unzufriedenstellenden Situation trennte sich der 22-fache deutsche U21-Nationaltorhüter zuletzt von seiner Agentur Epic Sports, weil er unter anderem mit Wenn-dann-Szenarien bei Laune gehalten worden sein soll, ohne dass eine Option konkret wurde.
Mit Eintracht Frankfurt wurde nun eine gute Lösung gefunden, da Trainer-Rückkehrer Adi Hütter weder von Kauã Santos noch von Michael Zetterer vollends überzeugt sein soll. Ursprünglich war der Plan, mit dem Brasilianer als Nummer eins in die Saison zu gehen – bis zum desolaten 0:7 gegen den FC Brentford. Bei der SGE soll es nach Fehlern des 23-Jährigen beim letzten Test zu einem Umdenken gekommen sein. Zetterer könnte die Adlerträger zudem bis zum Deadline Day noch zu Leeds United verlassen.
Vor dem Wechsel Atubolus nach Frankfurt war es zudem nötig, den Vertrag des Schlussmannes zu verlängern, da in Deutschland kein Spieler während seines letzten Vertragsjahres verliehen werden darf. In diesem Zuge soll er auf eine Transfer-Beteiligung verzichtet haben, die ihm in seinem vorherigen Arbeitspapier zugestanden habe. Freiburg sicherte sich damit zudem gegen das Worst-Case-Szenario ab, das Eigengewächs womöglich ablösefrei zu verlieren. Atubolu wurde seit 2015 im Breisgau ausgebildet und war in den vergangenen drei Spielzeiten die Nummer eins des SCF. Mit einem Marktwert von 25 Mio. Euro ist er der wertvollste deutsche Keeper.
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