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SC Magdeburg siegt im Hexenkessel von Kielce | sportschau.de

Sport

Der SC Magdeburg behält seine weiße Weste in der Champions League. Das Team von Trainer Bennet Wiegert setzte sich bei Industria Kielce mit 35:30 (19:17) durch. Omar Ingi Magnusson und Gisli Kristjansson trafen für den SCM jeweils elf Mal. Bereits kommende Woche treffen beide Teams in Magdeburg erneut aufeinander.

Mandic wie eine Wand - Kristjansson mit sechs Buden

Die wichtigste Information vor dem Spiel war, dass Gisli Kristjansson auflaufen konnte. Der Isländer war beim Heimsieg des SCM gegen Erlangen verletzungsbedingt ausgefallen. Doch dass er bei 100 Prozent ist, davon konnten sich die über 4.200 heißblütigen Zuschauer von der ersten Minute an überzeugen. Schon in der ersten Halbzeit erzielte er sechs Tore. Aber zunächst war Keeper Matej Mandic der Mann des Tages, parierte vier Bälle am Stück und sorgte so dafür, dass sich die Magdeburger früh einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnten. Der wuchs auf vier Tore (9:13/20.). Und der SCM blieb offensiv diszipliniert, Kielce ließ sich aber nicht abschütteln. Die Polen verteidigten mit viel Leidenschaft und als die Magdeburger eine kleine Schwächephase hatten, schlugen der polnische Meister zurück. Anderthalb Minuten vor Schluss stand es plötzlich 17:17. Doch in dieser heißen Phase behielten Omar Ingi Magnusson vom Punkt und Kristjansson einen kühlen Kopf. So ging es mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabinen.

Kielce darf gegen starken SCM nur kurz träumen

Im zweiten Durchgang brachte Wiegert mit Dominik Kuzmanovic den zweiten kroatischen Keeper zwischen die Pfosten. Und der SCM spulte weiterhin sein Spiel konzentriert herunter. Und so wuchs auch der Vorsprung, obwohl Kielce weiterhin mit viel Herz und einem starken Aleks Vlah (acht Tore) dagegenhielt. Als dann Magnusson mehrfach knipste und Kuzmanovic dreimal am Stück parierte, schien die Partie beim 23:28 (48.) schon fast gelaufen. Doch die Gastgeber lauerten auf ihre Chance und der SCM leistete sich eine kleine Schwächephase. Beim 28:30 (53.) und eigenem Ballbesitz droht die Partie zu kippen. Doch gerade jetzt behielten die Magdeburger einen kühlen Kopf. Und am Ende wurde es dank zweier Treffer von Kristjansson sogar noch recht deutlich.

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