Schauspieler lästert über Discounter: Captain Kirk geht auf Aldi in Großbritannien los
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Die Supermarktkette Aldi bekommt unerwarteten Gegenwind: Ausgerechnet „Star Trek“-Legende William Shatner (95) hat sich in einen Streit um eine Lohn-Überzahlung eingeschaltet und die Buchhaltung des Unternehmens öffentlich verspottet. Auslöser war ein Beitrag des britischen Radio-Moderators Chris Brooks, der auf X einen Brief von Aldi UK veröffentlichte. Darin fordert der Discounter von Brooks' Sohn die Rückzahlung von 97,64 britischen Pfund (rund 115 Euro). Die Summe sei ihm nach Angaben des Unternehmens versehentlich zu viel überwiesen worden. Gleichzeitig drohte Aldi mit weiteren Schritten zur Eintreibung des Geldes.
Besonders ein Detail ärgerte den Radio-Moderator: Die geforderte Zahlungsfrist war laut Brooks schon zwei Wochen abgelaufen, als der Brief überhaupt verschickt wurde. Der Moderator sprach von einem „einschüchternden“ Vorgehen und machte den Fall öffentlich. Das wiederum rief Hollywood-Star William Shatner auf den Plan. Der Star-Trek-Star , auch bekannt als Captain James T. Kirk, spottete auf X über den Discounter: Der Aldi-Chef solle sich besser die Buchhaltungsabteilung anschauen. Dort wisse man offenbar nicht, „wie man zählt oder einen Kalender benutzt“. Zudem merkte Shatner an, der Versand des Briefes habe das Unternehmen vermutlich mehr gekostet als die geforderten 97 Pfund.
So reagiert der Discounter
Aldi UK reagierte auf den öffentlichen Vorwurf mit einem knappen Hinweis: Für solche Fälle sei nicht der Kundenservice zuständig. Betroffene sollten sich stattdessen direkt an die im Schreiben genannten Ansprechpartner wenden. Weitere Angaben machte das Unternehmen zunächst nicht. Shatner legte auf X nach. Der Hollywood-Star meinte, Aldi wolle wegen eines „lächerlich kleinen Betrags“ Geld von einem jungen Mann eintreiben, obwohl der Fehler beim Unternehmen selbst liege. Der Chef des Discounters solle lieber untersuchen, wie die Überzahlung überhaupt passieren konnte.