Schichtausfälle im Regensburger BMW-Werk
Im Regensburger BMW-Werk kommt es aktuell zu vereinzelten Schichtausfällen. Grund dafür sind kurzfristige Engpässe in der externen Teileversorgung, teilt der Autobauer der Mediengruppe Bayern mit.
Das Regensburger Werk ist das volumenstärkste der BMW-Gruppe in Europa. Im Dreischichtbetrieb wird hier für gewöhnlich rund um die Uhr gearbeitet. Alle 57 Sekunden verlässt ein Fahrzeug das Montageband – pro Tag mehr als 1400 Autos. Doch aktuell scheint das nicht der Fall zu sein: Zunächst berichtete der BR, dass die Produktion im Regensburger Werk nur eingeschränkt läuft.
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Auf Nachfrage der Mediengruppe Bayern teilt eine Sprecherin mit: „Aufgrund kurzfristiger Engpässe in der externen Teileversorgung kommt es im Werk Regensburg zu vereinzelten Schichtausfällen. Wir stehen in engem Kontakt mit unserem Lieferantennetzwerk und ergreifen die entsprechenden Maßnahmen, um die Versorgung schnellstmöglich wieder herzustellen.“
Weiter ins Detail geht der Autobauer nicht. Unklar ist, um welche Teile es sich handelt, wie lange die Produktion eingeschränkt bleibt und ob auch andere BMW-Standorte betroffen sind.
Vergangenes Jahr wurden in Regensburg 356.901 Fahrzeuge gefertigt. Das war ein neuer Rekord. Zum 40. Jubiläum des Werks, das erst kürzlich gefeiert wurde, machte Werksleiter Armin Ebner Hoffnung darauf, dass der Höchstwert heuer übertroffen werden könnte. Ob sich das nun ändert, ließ BMW ebenfalls unbeantwortet.