Schlafen: Diese Dauer des Traumschlafs hält gesund
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Am Sonntag werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Das bedeutet für alle eine Stunde mehr Schlaf. Dem einen oder anderen könnte das zugute kommen, denn etwa 48 Minuten mehr REM-Schlaf (Rapid-Eye-Movement) pro Nacht senken das Risiko für 83 Erkrankungen.
Das fanden kürzlich Wissenschaftler der Universität Peking heraus. Ihre Studie wurde nun im Fachmagazin „PLOS Medicine“ veröffentlicht.
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Dafür untersuchten Forscher den Schlaf von etwa 100.000 Menschen aus der UK Biobank. Die Probanden trugen eine Woche lang präzise Messarmbänder. Über einen Zeitraum von neun Jahren beobachteten die Wissenschaftler anschließend, wer aus der Gruppe welche von insgesamt 1000 verschiedenen Krankheiten entwickelte.
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Die Daten zeigten, dass längerer REM-Schlaf das Risiko für Parkinson-Syndrom um 80 Prozent, für Multiple Sklerose um 52 Prozent, für Demenz um 46 Prozent und für Herzinsuffizienz um 26 Prozent senkte.
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Ungünstige Schlafmuster wie ein zu langer Schlaf (mehr als acht Stunden) erhöhten das Risiko für Depressionen um 60 Prozent. Wer zu kurz schlief (weniger als sechs Stunden), hatte ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko, an Herzinsuffizienz zu leiden.
Was ist der REM-Schlaf?
Der Schlaf besteht aus verschiedenen Zyklen und Phasen, die unterschiedliche Aufgaben im Körper erfüllen. Der REM-Schlaf, auch Traumschlaf genannt, tritt meist in der zweiten Schlafhälfte auf. Er zeichnet sich durch besonders tiefen Schlaf aus, der von vielen Träumen gekennzeichnet ist.
Etwa 20 bis 25 Prozent des Erwachsenenschlafs befinden sich in der REM‑Phase. Tatsächlich ist das Gehirn während dieser Schlafphase ähnlich aktiv wie im Wachzustand, während die Muskeln hingegen entspannt sind.
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