DAX +0,82 % 26.340,98 Pkt 16:01:52 MDAX +0,18 % 32.484,19 Pkt 16:01:52 Euro Stoxx 50 +0,45 % 6.531,74 Pkt 16:01:45 Dow Jones -0,71 % 53.962,04 Pkt 16:16:51 S&P 500 +0,10 % 7.731,55 Pkt 16:16:45 Nasdaq +0,65 % 26.535,60 Pkt 16:16:43 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +3,58 % 4.394,00 USD 16:06:52 Silber +3,92 % 63,85 USD 16:06:51 Brent +0,25 % 82,70 USD 16:06:53 WTI +0,56 % 77,72 USD 16:06:51 Bitcoin +0,90 % 64.841,78 USD 16:16:47 EUR/USD +0,03 % 1,15610 USD 16:15:54 EUR/GBP -0,19 % 0,85640 GBP 16:16:53 EUR/CHF +0,15 % 0,93370 CHF 16:16:52 EUR/JPY +0,06 % 182,253 JPY 16:06:44

Schlafmangel macht dick: 80 Minuten weniger führen zu Gewichtszunahme

Gesundheit

Nächtliches Gedankenkreisen ist kein Zufall, sondern das Ergebnis aus Leistungsdruck, Stresshormonen und modernen Lebensstilen. Aktuelle Studien aus August 2026 zeigen: Der Drang zur Selbstoptimierung bringt unser Gehirn um den Schlaf. Wenn Perfektionismus den Schlaf raubt Der Trend zur ständigen Selbstoptimierung gilt als Haupttreiber für nächtliches Grübeln. Wer alle Lebensbereiche perfektionieren will, von der Arbeit bis zur Freizeit, landet schnell in Stress und Erschöpfung. Warnsignale sind unrealistische Zielsetzungen und die Verknüpfung des Selbstwerts mit erbrachter Leistung. Auch die Angst, etwas zu verpassen (FOMO), hält viele wach. Die Informationsflut digitaler Medien erschwert das Abschalten vor dem Schlafengehen zusätzlich. Fachleute raten zu einer bewussten Abkehr von Leistungs-Apps und mehr Gelassenheit im Umgang mit eigenen Erwartungen. Was im Gehirn passiert, wenn wir nicht schlafen können Neurowissenschaftliche Forschung liefert konkrete Erklärungen. Eine Studie der Nagoya University identifizierte bei Mäusen spezifische Neuronen, die in neuen Umgebungen aktiv werden und das Einschlafen verzögern. Diese Erkenntnisse zum sogenannten „First-Night-Effekt“ könnten künftig neue Behandlungsansätze für Schlaf- und Angststörungen bieten. Anzeige Wer sich mit dem Thema Leistungsdruck befasst, findet in diesem kostenlosen Ratgeber effektive Strategien gegen Stress im Berufsalltag. Sichern Sie sich 5 Sofortmaßnahmen für mehr Ausgeglichenheit und eine gesunde Balance zwischen Erfolg und Erholung. Work-Life-Balance-Leitfaden kostenlos herunterladen Stresshormone wie Cortisol stören den Schlafzyklus direkt. Während Bewegung und Entspannungstechniken helfen, erhöht Schichtarbeit das Risiko für eine dauerhafte Dysbalance zwischen Stress und Erholung. Forscher entdeckten zudem eine Art „Schlaftagebuch“ im Gehirn von Mäusen: Die Aktivität des Enzyms PKA verfolgt Schlafdauer und Unterbrechungen – und sagt sogar den Zeitpunkt des Erwachens voraus. Cannabis gegen Albträume? Bei extremem nächtlichem Gedankenkreisen in Form von Albträumen – etwa bei Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) – gibt es neue klinische Belege für medikamentöse Hilfe. Eine Studie der Charité Berlin, veröffentlicht in Nature Medicine, untersuchte die Wirkung des Cannabis-Wirkstoffs THC (Dronabinol). Anzeige Was Experten wirklich gegen belastenden Alltagsstress empfehlen, erfahren Sie in diesem bewährten Kompendium für mehr innere Ruhe. Entdecken Sie effektive Techniken für dauerhafte Gelassenheit und lernen Sie, wie Sie Ihre mentale Gesundheit nachhaltig stärken können. Kostenlosen Ratgeber für mehr Gelassenheit anfordern An der zehnwöchigen Doppelblindstudie nahmen 171 Personen teil. Die tägliche Gabe von 2,5 bis 15 Milligramm Dronabinol senkte die Albtraumlast auf einer Skala von 0 bis 8 um 3,7 Punkte, die Placebogruppe erreichte nur 2,2 Punkte. Mehr als ein Drittel der Probanden war danach komplett albtraumfrei. Die Schlafqualität verbesserte sich – die Gesamtsymptomatik der PTBS blieb allerdings unberührt. Die unterschätzte Gefahr: Schlafmangel macht dick Die Folgen von Schlafmangel sind messbar – und zwar auf der Waage. Eine Studie der Columbia University begleitete 95 Erwachsene über sechs Wochen. Schon ein moderates Schlafdefizit von rund 80 Minuten pro Nacht führte zu einer Gewichtszunahme von etwa einem Pfund und erhöhter Inaktivität. Besonders alarmierend: Bei Frauen mit kardiometabolischem Risiko stieg die Insulinresistenz – ein bekannter Risikofaktor für Typ-2-Diabetes. Ein stabiler Schlaf-Wach-Rhythmus ist damit nicht nur Erholung, sondern aktive Gesundheitsvorsorge.

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