DAX +0,50 % 25.588,97 Pkt 16:03:50 MDAX -0,78 % 31.992,15 Pkt 16:03:50 Euro Stoxx 50 +0,02 % 6.345,81 Pkt 16:03:45 Dow Jones +0,92 % 52.067,54 Pkt 16:18:46 S&P 500 +1,33 % 7.413,80 Pkt 16:18:43 Nasdaq +2,59 % 25.075,00 Pkt 16:18:48 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold -0,55 % 4.077,60 USD 16:08:50 Silber -2,68 % 57,24 USD 16:08:50 Brent +1,17 % 90,07 USD 16:08:50 WTI +1,87 % 85,15 USD 16:08:50 Bitcoin -3,47 % 62.479,83 USD 16:18:47 EUR/USD +0,12 % 1,14810 USD 16:18:23 EUR/GBP -0,29 % 0,85530 GBP 16:18:50 EUR/CHF -0,16 % 0,93120 CHF 16:18:50 EUR/JPY -2,40 % 182,763 JPY 16:18:50

Schlafmangel: Neue Studie zeigt Auswirkungen auf dein Körpergewicht

Gesundheit

Dass guter Schlaf essentiell für dein tägliches Wohlbefinden ist, sollte für viele keine Überraschung sein. Doch deine Nachtruhe hat auch Auswirkungen auf dein Körpergewicht, wie eine neue Studie herausfand. Das Erstaunliche daran: Bereits ein leichter Schlafmangel über mehrere Wochen kann zu mehr Pfunden auf der Waage führen. Schon leichter Schlafmangel kann Folgen haben Die Studie unter der Leitung der Columbia University zeigt, dass Menschen, die ihren Schlaf sechs Wochen lang um etwa 80 Minuten pro Nacht verkürzten, eher an Körpergewicht zulegen. Untersucht wurden 95 erwachsene Personen, die angewiesen wurden, ihre normale Schlafenszeit für die sechswöchige Phase zu verschieben. Danach sollten sie wieder zur gewohnten Zeit ins Bett gehen. Wenn der Zusammenhang zwischen unzureichendem Schlaf und Fettleibigkeit zuvor analysiert wurde, standen dabei häufig Extremfälle im Fokus. Diese drehten sich vor allem um Menschen, die unter sehr starker Schlafeinschränkung leiden und meist nur 4 Stunden Nachtruhe erhaschen. Auch hier konnte laut der Mitteilung der Columbia University bereits eine Veränderung des Appetits, die zu Überessen führt, beobachtet werden, was im Laufe der Zeit zu einer Gewichtszunahme beitragen kann. Die neue Studie verfolgt einen anderen Ansatz. Anstelle eines schweren Schlafmangels wurde untersucht, wie bereits wenige Stunden und Minuten an fehlender nächtlicher Erholung den Körper beeinflussen können. Damit versuchen die Forschenden, eine Wissenslücke zu füllen. „Viele der bisherigen Studien zeigen uns nur, was unter den extremsten Bedingungen passiert, und sagen uns nicht, ob leicht schlaflose Menschen, […], die 5 oder 6 Stunden pro Nacht schlafen, zunehmen werden“, sagt Marie-Pierre St-Onge, Professorin für Ernährungsmedizin am Department of Medicine der Columbia University. Sechs Wochen verkürzter Schlaf führt zu einem Pfund extra Während der Studie wurden Schlaf- und Aktivitätslevel während jeder Phase mit einem Handgelenkmonitor gemessen, ebenso wie Veränderungen im Körpergewicht, Taillenumfang, Körperzusammensetzung und der Spiegel mehrerer Hormone, die dafür bekannt sind, den Appetit zu steigern oder zu unterdrücken. Das Ergebnis: Während der sechswöchigen Phase mit verkürztem Schlaf legten die Teilnehmenden etwa ein Pfund zu. Auch wenn dies zunächst nicht allzu dramatisch klingt, mahnt Faris Zuraikat, Assistenzprofessor für Ernährungsmedizin am Department of Medicine and Institute for Human Nutrition der Columbia University, die Gewichtszunahme nicht zu unterschätzen. „Auch wenn die beobachtete Gewichtszunahme von einem Pfund bei moderater Schlafeinschränkung nicht überwältigend ist, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass dies nur über sechs Wochen geschieht“, betont der Wissenschaftler. Topaktuell Schlafmangel könnte zum Risikofaktor für Typ-2-Diabetes werden Zudem zeigt die Studie, dass der leichte Schlafmangel auch zu einer vermehrten Inaktivität führte. „Selbst wenn wir berücksichtigten, dass sie länger wach waren, wenn der Schlaf verkürzt war, verbrachten die Teilnehmer mehr Zeit inaktiv, als wenn sie ausreichend Schlaf hatten“, sagt Zuraikat. Er mahnt in diesem Zusammenhang an, dass sesshaftere Menschen ein erhöhtes Risiko für chronische Krankheiten haben. Die Auswirkungen des Schlafmangels könnten aber auch deutlich drastischer ausfallen. In einer früheren, verwandten Studie mit einer Untergruppe derselben Teilnehmenden berichtete das Team um St-Onge, dass Frauen mit erhöhtem kardiometabolischen Risiko, die ihre Schlafdauer über einen Zeitraum von sechs Wochen um etwa 80 Minuten pro Nacht verkürzten, eine erhöhte Insulinresistenz aufwiesen. Das ist ein Risikofaktor für Typ-2-Diabetes. Diese Auswirkungen waren bei Frauen nach der Menopause stärker ausgeprägt. Quellen: „Prolonged Short Sleep and Its Effect on Body Weight and Composition: A Pooled Analysis of Randomized Trials“ ( Annals of Internal Medicine 2026), Columbia University, „Chronic Insufficient Sleep in Women Impairs Insulin Sensitivity Independent of Adiposity Changes: Results of a Randomized Trial“ (Diabetes Care 2024)

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