Schlechte Nachrichten für Samsung-Handys: Nutzer müssen sich entscheiden
Wer seine Gesundheitsdaten in Samsung Health schützen will, steht ab sofort vor einem Problem. Samsung verlangt von Nutzern seiner Gesundheits-App eine Entscheidung: Wer seine teils hochsensiblen Gesundheitsdaten nicht für das Training von künstlicher Intelligenz freigibt, verliert wichtige Funktionen von Samsung Health. Zudem droht die Löschung der eigenen Daten. Samsung Health: Mehr Daten für KI-Training Laut der Seite How-To Geek erhalten Nutzer beim Öffnen der App auf ihrem Smartphone aktuell eine Aufforderung, der Nutzung ihrer persönlichen Gesundheitsdaten zum Training von künstlicher Intelligenz zuzustimmen. Der Schalter trägt den Titel „Consent to the Use of Health Data for AI Training and Modelling“. Die Einwilligung umfasst zahlreiche persönliche Gesundheitsinformationen wie Angaben zu Medikamenten, Menstruationszyklen, Testergebnissen, Behandlungen oder sportlichen Aktivitäten. All das soll verwendet werden, um KI-Funktionen zu verbessern. Die Auswertung der Daten könne zudem auch durch menschliche Prüfer erfolgen. Dabei lässt Samsung offen, ob die Daten anonymisiert werden oder ob sie sich mit spezifischen Nutzern in Verbindung bringen lassen. Samsung droht mit Datenlöschung Nutzer können die Freigabe in den Einstellungen der App nachträglich widerrufen. In diesem Fall warnt Samsung allerdings, dass Gesundheitsdaten in diesem Fall nicht mehr mit dem Samsung-Konto synchronisiert werden können. Die Daten würden zudem gelöscht werden, falls sie aus gesetzlichen Gründen nicht aufbewahrt werden müssen (Quelle: How-To Geek). KI-Features werden in der Health-App von Samsung immer wichtiger. Noch weiter ausgebaute Funktionen sollen zusammen mit der kommenden Galaxy Watch 9 erscheinen, zu der bereits Preise aufgetaucht sind. Offiziell soll sie am 22. Juli in einem Samsung-Event vorgestellt werden. Ein KI-Trainer soll dann unter anderem personalisierte Ratschläge erteilen können. Trotzdem sollten Nutzer gut abwägen, ob sie dafür ihre sensiblen Gesundheitsdaten zum KI-Training abschicken.