DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,34 % 52.393,71 Pkt 18:35:15 S&P 500 +1,30 % 7.722,45 Pkt 18:35:14 Nasdaq +2,02 % 26.479,76 Pkt 18:35:11 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,90 % 4.074,60 USD 18:25:10 Silber +0,77 % 54,53 USD 18:25:02 Brent -5,33 % 109,64 USD 18:25:08 WTI -1,66 % 100,07 USD 18:25:15 Bitcoin +0,78 % 80.634,01 USD 18:35:10 EUR/USD -0,68 % 1,11420 USD 18:34:43 EUR/GBP -0,24 % 0,83650 GBP 18:35:15 EUR/CHF -0,17 % 0,92250 CHF 18:35:15 EUR/JPY -0,05 % 175,828 JPY 18:35:15

Schluss mit Vodafone! Dieser Provider wechselt künftig zu O2

Technologie

Spätestens seitdem der Provider 1&1 seinen kompletten Bestand an 12 Millionen Mobilfunkkunden fürs nationale Roaming (abseits vom eigenen Netz) vom O2-Netz aufs Vodafone-Netz umgehoben hat, liefern sich Telefónica und Vodafone einen enormen Wettstreit um neue Kunden. Jetzt hat Telefónica einen der größten regionalen Provider an Land gezogen: Wie das Münchner Mobilfunkunternehmen mitteilt, nutzen Mobilfunkkundinnen und -kunden von EWE künftig das Netz von Telefónica Deutschland – also O2.

Was bedeutet das für Kunden?

Für EWE-Bestandskunden ändert sich vermutlich zunächst nichts. Zunächst dürften nur neue Mobilfunkverträge für EWE-Kunden im O2-Netz geschaltet werden. In Zukunft könnten theoretisch aber auch Bestandskunden umgestellt werden, Infos dazu liegen aber bislang nicht vor.

Was steckt hinter der Umstellung?

EWE erhofft sich von Telefónica "neue Spielräume bei der Gestaltung von Mobilfunkangeboten". Was das heißt? Unklar. Denkbar wären günstigere Preise, Spezialtarife oder kreative Rabatte für Paketangebote mit anderen EWE-Verträgen etwa bei Festnetz (Glasfaser, Strom). Zudem ergänzt die neue Mobilfunkpartnerschaft die erst Anfang Juni 2026 verkündete Infrastruktur-Partnerschaft beim Ausbau von 5G‑Mobilfunkstandorten in Nordwestdeutschland. Dazu gehört die engere Verzahnung von Mobilfunk- und Glasfaserinfrastruktur. Genutzt werden hier etwa rund 100 alte Funkmasten, die ursprünglich zum Ausbau des 450-MHz-Netzes errichtet wurden. Diese werden nun für den 5G-Ausbau mit verwendet. Außerdem hat EWE ein teils eigenes und teils gemeinsam mit der Telekom in der Tochterfirma Glasfaser Nordwest ausgebautes Glasfasernetz, das auch für die Anbindung der 5G-Antennenstandorte hilfreich sein kann.

Gibt es Vorteile durch den Umstieg auf O2?

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