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Schmelz: Vermisster Jogger in Schmelz tot aufgefunden

Nation

Die Suche nach einem 55-jährigen Mann, der am Sonntag während einer Jogging-Runde in Schmelz spurlos verschwand, hat im gesamten Saarland für großes Aufsehen gesorgt. Neben mehreren Hunderten Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und THW beteiligten sich auch zahlreiche Freiwillige an der großangelegten Suchaktion. Jetzt folgte am Dienstag die tragische Wende.

Wie die Polizei mitteilte, habe man während eines Drohnen-Überflugs gegen 11.15 Uhr eine leblose Person in der Prims aufgefunden und mittlerweile geborgen. Bei dieser handelt es sich um den seit Sonntag vermissten Jogger. Der Mann war laut Angehörigen gegen Mittag zu seiner Laufrunde – vermutlich in dem Waldgebiet um das Schmelzer Heidebad – aufgebrochen und seitdem nicht mehr aufgetaucht.

Bereits am Montag startete die Polizei daher parallel zu ihrer Suchaktion einen Aufruf an die Öffentlichkeit, da man offenbar befürchtete, dass der 55-Jährige sich wegen gesundheitlicher Probleme oder in Folge eines Unfalls in einer hilflosen Situation befinden könnte. Letzteres hat sich nun offenbar bewahrheitet. Aktuell geht die Polizei von einem Unfall als Todesursache aus. Die Ermittlungen zum genauen Geschehen dauern allerdings noch an.

Die Suchaktion, an der sich alleine am Montag bis zu 400 Einsatzkräfte und Helfer beteiligten und bei der neben einer Drohneneinheit aus Nalbach zuletzt auch ein Polizeihubschrauber aus Rheinland-Pfalz zur Unterstützung anrückte, ist unmittelbar nach dem Fund am Dienstagmittag jedenfalls für beendet erklärt worden.

Update von Dienstag, 25. August, 6.55 Uhr: Auch am Dienstagmorgen, 25. August, fehlt von dem vermissten Mann aus Schmelz jede Spur. Die Suche nach dem 55-Jährigen dauere weiter an, bestätigt die Polizei auf SZ-Anfrage.

Der Mann wird seit Sonntag, 23. August, vermisst. Zuletzt wurde er im Bereich der Heidestraße gesehen, als er sich zum Joggen aufgemacht hat. Am Montag haben sich Hunderte Einsatzkräfte und freiwillige Helfer an einer Suchaktion beteiligt.

Update vom Montag, 24. August, 20.40 Uhr: Ein 55 Jahre alter Mann aus Schmelz (Landkreis Saarlouis) wird weiter vermisst. Mehr als 400 Einsatzkräfte und freiwillige Helfer haben sich am Montag, 24. August, an der Suche nach ihm beteiligt. „Verschiedene Maßnahmen laufen auch jetzt noch weiter“, teilte eine Sprecherin der Polizeiinspektion in Lebach am Abend auf SZ-Anfrage mit.

Der Mann hatte sich am Sonntag, 23. August, gegen 11 Uhr im Bereich der Heidestraße zu einem Jogginglauf aufgemacht. Seither fehlt von ihm jede Spur.

Update von Montag, 24. August, 18.17 Uhr: Seit Sonntagvormittag, 23. August, wird ein 55 Jahre alter Mann aus Schmelz (Landkreis Saarlouis) vermisst. Mehr als 400 Einsatzkräfte und freiwillige Helfer beteiligen sich derzeit an der Suche. Der Mann hatte sich am Sonntag, 23. August, gegen 11 Uhr im Bereich der Heidestraße zu einem Jogginglauf aufgemacht. Seither fehlt von ihm jede Spur. Eine Sprecherin der Polizei in Lebach meldet den Vermisstenfall am Montag.

Die Suche nach dem Mann hat mittlerweile ein beachtliches Ausmaß angenommen. Nach Angaben vor Ort sind aktuell mehr als 400 Kräfte verschiedener Hilfsorganisationen im Einsatz: Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz und THW beteiligen sich. Unter anderem ist eine spezialisierte Drohneneinheit aus Nalbach beteiligt, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist. Die Drohne durchsucht derzeit ein Gebiet in der Nähe eines Geflügelhofs.

Hinzu kommen 14 freiwillige Helfer, die am Montag spontan zur Unterstützung hinzukamen. Die meisten von ihnen hatten im Radio von dem vermissten Jogger erfahren und wollten nicht tatenlos zusehen. Kräfte der Feuerwehr haben die Freiwilligen vor Ort sorgfältig eingewiesen und mit den nötigen Instruktionen versehen. Damit die Helfer während der Suche in ständigem Kontakt mit der Einsatzleitung bleiben, wurden ihnen zudem Telefonnummern der jeweiligen Abschnittsleitung ausgehändigt.

Trotz der stundenlangen Suche am Montag lässt der Einsatzwille der Helfer dennoch nicht nach. Aufgeben, so ist von vielen zu hören, komme für sie nicht infrage. Laut der Polizei gebe es trotz der groß angelegten Suchaktion derzeit keine Hinweise auf den Aufenthaltsort des Vermissten. Die Ermittler gehen weiterhin von einem Unfall oder einem gesundheitlichen Problem aus. „Wir haben derzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden“, sagte eine Polizeisprecherin auf SZ-Anfrage.

Er habe seine Tour in der Heidestraße begonnen. Die Fahnder gehen davon aus, dass er in den nahe gelegenen Wald aufbrach, um dort Sport zu treiben. Die Familie gehe davon aus, dass er dabei auch die üblichen Wege verlassen haben könnte. Gewohnheitsmäßig laufe er querfeldein. Seine Strecke könne möglicherweise rund ums Heidebad geführt haben.

Der Verschwundene kenne die Gegend, obwohl er in Gäufelden, einer Gemeinde im Landkreis Böblingen (Baden-Württemberg) wohnt. Möglicherweise habe er die Orientierung verloren. Die Ermittler befürchten, dass ihm etwas zugestoßen sein könnte und er sich deswegen in einer hilflosen Situation befindet.

Es sei nicht auszuschließen, dass er sich während des Sports verletzte. Körperliche Einschränkungen vor seinem Start sind nicht bekannt, heißt es dazu von einer Polizeisprecherin auf SZ-Anfrage.

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