DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

„Schmerz ist unermesslich“

Welt

Startseite Panorama „Der Schmerz ist unermesslich“: Mindestens elf Tote bei Waldbrand in Spanien Von: Jennifer Lanzinger, Katja Thorwarth Uns auf Google folgen Alljährlich im Sommer brennen im Süden Europas die Wälder. Besonders betroffen ist Spanien. Nun starben in Andalusien mehrere Menschen. Update vom 10. Juli, 12:53 Uhr: Mindestens elf Personen starben durch den verheerenden Waldbrand im Süden Spaniens, ein Anstieg auf zwölf Todesfälle ist wahrscheinlich. Zudem gelten mindestens 19 Menschen als vermisst. Acht Personen wurden verletzt, darunter vier Schwerverletzte. Andalusiens Regionalpräsident Juan Manuel Moreno Bonilla sagte am Freitag im Radiosender Cadena Cope, dass einige der Opfer tot in ihren Autos entdeckt wurden. Möglicherweise britische Staatsangehörige unter den Opfern Die spanischen Behörden gehen mittlerweile davon aus, „dass es sich bei den Toten überwiegend oder ausschließlich um Ausländer handelt“, wie der andalusische Katastrophenschutzminister Antonio Sanz mitteilte. Vier Tote seien in einem Auto mit dem Lenkrad auf der rechten Seite gefunden worden. Dies deute darauf hin, dass es sich um britische Staatsangehörige handeln könnte. Identifiziert wurden die Leichen noch nicht. In der Nähe befindet sich das bei Touristen beliebte Dorf Bédar. Ursache des Brandes war womöglich eine abgerissene Stromleitung, die in völlig ausgetrocknete Vegetation fiel. Katastrophenschutzminister Sanz sprach von einer „beispiellosen Tragödie“. Die ganze Nacht kämpften rund 400 Feuerwehrleute und Soldaten nordöstlich von Almería gegen die Flammen an. Update vom 10. Juli, 10 Uhr: Noch immer ist unklar, wie viele Personen bei einem großen Waldbrand im Süden Spaniens ums Leben gekommen sind. Zunächst wurden mindestens zwölf Todesopfer gezählt. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass es sich bei der Tragödie um ein Feuer bislang nie dagewesenen Ausmaßes handelt, sagte der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde Los Gallardos, Francisco Miguel Reyes, im Staatsfernsehen RTVE. Die genaue Zahl der Toten sei noch immer nicht klar. Zudem gelten noch zahlreiche Menschen nach Behördenangaben als vermisst. Mindestens 19 Menschen gelten als vermisst Andalusiens Regionalpräsident Juan Manuel Moreno Bonilla sagte am Freitag im Radiosender Cadena Cope, es handele sich um mindestens 19 Menschen, deren Aufenthaltsort derzeit unklar sei. Bestätigt seien derzeit elf Todesfälle, ein Anstieg auf zwölf Todesfälle sei aber wahrscheinlich. Mehr als 1000 Menschen mehrerer Ortschaften wurden evakuiert und in Notzelte in benachbarten Orten wie Mojácar gebracht. Auch ein Campingplatz, der bislang von den Flammen verschont geblieben war, wurde vorsorglich geräumt. 400 teils ältere Menschen seien mithilfe des Rettungsdienstes an sichere Orte gebracht worden. Ursprungsmeldung vom 10. Juli 2026: Ein verheerender Waldbrand im Süden Spaniens hat mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet. Aus dem südspanischen Andalusien teilte die Regionalregierung am Freitagmorgen auf X mit, dass das Feuer am Donnerstagnachmittag in der Nähe von Almería ausbrach, einer beliebten Touristenregion. Wie es heißt, wurden einige der Opfer tot in ihren Autos entdeckt. Ursache des Brandes soll möglicherweise eine abgerissene Stromleitung gewesen sein, die in die ausgetrocknete Vegetation fiel. Der regionale Gesundheitsminister Antonio Sanz sprach von einer „beispiellosen Tragödie“; es sei der Waldbrand „mit den bislang schwersten Folgen“ in Andalusien. „Der Schmerz ist unermesslich. Andalusien trauert, und unser Herz ist bei Almería und allen Betroffenen.“ Das Feuer wütet in der rund 300 Kilometer nordöstlich von Málaga gelegenen Gemeinde Los Gallardos in der Provinz Almería, wo neben den Toten auch zahlreiche Verletzte zu beklagen sind. Waldbrand in Andalusien soll von Kabeln ausgelöst worden sein Die Rettungskräfte erhielten nach eigenen Angaben „mehr als 150 Anrufe von Bürgern, die den Brand meldeten“. In diesen ersten Schilderungen „gaben Zeugen an, dass ein herabgefallenes Kabel den Brand ausgelöst habe“. Das Unglück habe sich an einer Fernstraße ereignet, die Flammen hätten sich „rasch auf das Waldgebiet nahe der Straße ausgebreitet“. Bestätigt werden konnten diese Berichte der Anrufer nach Behördenangaben zunächst nicht. Die Regionalbehörden lösten Notfallalarm aus und kündigten an, dass auch eine auf derartige Krisensituationen trainierte Spezialeinheit der Armee „in den kommenden Stunden“ vor Ort sein werde. Mehrere Straßen rund um den besonders betroffenen Ort Bédar wurden gesperrt. Nach Angaben des Ministers Sanz sind derzeit rund 150 Feuerwehrleute mit fünf Löschfahrzeugen sowie weitere Rettungskräfte in Los Gallardos im Einsatz. Die Bewohner mehrerer Ortschaften seien vorsorglich in Sicherheit gebracht worden. Auch der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez brachte auf X seine „große Trauer und Bestürzung angesichts der schrecklichen Folgen des Brandes“ zum Ausdruck. 2025 verbrannten in Spanien 393.000 Hektar Wald Spanien ist besonders stark von der globalen Erwärmung betroffen. Seit einigen Jahren gibt es regelmäßig lang anhaltende Hitzewellen, die bereits im Frühjahr beginnen und bis in den Sommer hineinreichen. Dabei werden teils Temperaturen von über 40 Grad Celsius erreicht, was verheerende Brände begünstigt.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren