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Schock beim BVB, große Sorge um Karetsas: Der Sport-Tag am Mittwoch, den 9. September 2026

Sport

Der Sport-Tag

Radstar Lipowitz feiert 50 Tage nach Tour-Sturz gelungenes Comeback

Deutschlands Radstar Florian Lipowitz hat beim ersten Härtetest nach seinem schweren Sturz bei der Tour de France einen guten Eindruck hinterlassen. Exakt 50 Tage nach seinem Schlüsselbeinbruch beim Einzelzeitfahren am Genfer See rollte der 25-Jährige bei herrlichem Sonnenschein beim Giro della Toscana mit dem Hauptfeld ins Ziel. 50 Kilometer vor dem Rennende fuhr der Tour-Dritte des Jahres 2025 sogar zeitweise an der Spitze des Feldes und leistete wertvolle Führungsarbeit für sein Red-Bull-Team.

Den Sieg bei dem Eintagesrennen über 189,4 Kilometer mit Start und Ziel in Pontedera sicherte sich Lipowitz' Teamkollege Giulio Pellizzari vom deutschen Red-Bull-Team. Der Italiener siegte vor Jordan Jegat aus Frankreich und dem Italiener Christian Scaroni.

Mit vier Rennen in Italien will sich Lipowitz wieder Rennhärte aneignen. Läuft alles nach Plan, ist ein Start bei den Weltmeisterschaften in Montreal (20. bis 27. September) für den jungen Schwaben möglich. In Kanada könnte Lipowitz im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen um die Medaillen kämpfen. Eine Freigabe für die WM hat das Red-Bull-Team aber noch nicht erteilt. In Montreal wird Superstar Tadej Pogacar fehlen. Der fünfmalige Tour-Sieger war bei der Vuelta schwer gestürzt und hatte danach seine Saison beendet.

FC Bayern bindet Toptalent viele Jahre

Der FC Bayern hat Toptalent Tim Binder langfristig gebunden. Der 19 Jahre alte Offensivspieler unterschrieb beim deutschen Fußball-Rekordmeister einen Vertrag bis 2030. Binder hatte die Vorbereitung bei den Profis unter Trainer Vincent Kompany absolviert und dabei überzeugt. Zurzeit arbeitet er nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel an seinem Comeback.

"Tim bringt sehr viel Potenzial mit, er ist schnell, stark im Dribbling und hat einen super Charakter. Er hat sein Talent zuletzt unter anderem in der Vorbereitung bei den Profis unter Beweis gestellt. Tim ist ein Paradebeispiel für die herausragenden Entwicklungsmöglichkeiten an unserem Campus", sagte Bayern-Sportdirektor Christoph Freund.

Binder, der im Sommer auch von anderen Klubs umworben war, war 2019 im Alter von zwölf Jahren vom FC Augsburg zu den Bayern gewechselt. Bei der deutschen U19-Nationalmannschaft kam der Youngster bisher viermal zum Einsatz.

Liebeserklärung an HSV und Werder: Reis redet über Fan-Hass

Dieser Wechsel sorgte im Sommer für großen Wirbel. Der langjährige HSV-Spieler Ludovit Reis ging vom FC Brügge ausgerechnet zum großen Nordrivalen Werder Bremen. In einer Medienrunde im Weserstadion hat der 26-jährige Niederländer nun auf die vielen Hasskommentare von Hamburger Fans reagiert - mit einer Liebeserklärung an beide Klubs.

"Ich hatte vier schöne Jahre beim HSV, jeder weiß das - und jeder weiß auch, dass ich den HSV liebe", sagte Reis. "Jetzt bin ich Spieler von Werder - und ich liebe es, hier zu sein."

In den sozialen Netzwerken wurde der frühere Spieler des FC Barcelona massiv beschimpft und beleidigt. Das ging so weit, dass sich sowohl Werders Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz als auch HSV-Sportdirektor Claus Costa öffentlich vor Reis stellten und diese Kommentare verurteilten.

"Ich kann die Emotionen im Fußball verstehen. Ich kann auch jede Reaktion verstehen. Aber natürlich gibt es eine Grenze", sagte Reis selbst dazu. Natürlich habe er die Kommentare mitbekommen. Aber: "Es ist wichtig, dass du dein Handy nicht immer anlässt." Ein "Social-Media-Typ" sei er nicht.

"Verschissen": Kleindienst muss nach Kollegen-Schelte zum Rapport

Borussia Mönchengladbach hat die deutlichen Aussagen von Kapitän Tim Kleindienst nach der Heimpleite gegen Bundesliga-Neuling SV Elversberg (3:4) intern aufgearbeitet. Die sportliche Leitung führte laut eines Berichts der Bild-Zeitung zum Auftakt der Trainingswoche vor dem Liga-Spiel beim SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) ein klärendes Gespräch mit dem 31 Jahre alten Angreifer. Die Verantwortlichen seien mit der Tonlage Kleindiensts nicht vollständig einverstanden gewesen.

"Die Aussagen, die Tim unmittelbar nach dem Spiel getätigt hat, waren angesichts des Spielverlaufs verständlicherweise emotionsgesteuert. Wie wir alle war er nach dem Schlusspfiff frustriert", sagte Sportchef Rouven Schröder der "Bild". Kleindienst sei ein "Mann der deutlichen Worte", ergänzte Schröder. Mit etwas Abstand sehe der Spielführer aber selbst ein, "dass er mit einigen seiner Aussagen drüber war".

Kleindienst hatte nach der Last-Minute-Niederlage öffentlich den Fokus seiner Mitspieler kritisiert und dabei unter anderem auf deren TikTok-Nutzung angespielt. "Ich habe keine Worte dafür. Wir haben es verschissen. Es geht definitiv in die falsche Richtung", hatte Kleindienst auf seine Teamkollegen geschimpft, nachdem Gladbach eine 3:1-Führung noch aus der Hand gegeben hatte.

Weltmeistersohn steigt in Fußstapfen - als Juniorpilot

Das Junior-Team von Red Bull bekommt prominenten Nachwuchs. Der Sohn des früheren Formel-1-Weltmeisters Kimi Räikkönen wird ab 2027 für die Kaderschmiede der Engländer starten. Der elfjährige Robin Räikkönen, der mit Spitznamen "Ace" gerufen wird, will prominenten Vorgängern wie Sebastian Vettel und Max Verstappen nacheifern. Beide stammen aus dem Red-Bull-Nachwuchs und wurden später viermalige Weltmeister. "Robin hat bereits im Kartsport außergewöhnliche Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Seine Schnelligkeit, sein Können im Rennen und sein natürliches Talent haben ihn zu einem der vielversprechendsten jungen Fahrer seiner Altersklasse gemacht", sagte Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies. "Gleichzeitig beeindruckt er durch seine Reife, seine Gelassenheit und seine klare Konzentration auf das Fahren."

Robins Vater fuhr mit einer zweijährigen Rallye-Unterbrechung zwischen 2001 und 2021 in der Formel 1. 2007 wurde er im Ferrari Weltmeister - seitdem hat die Scuderia keinen weiteren Fahrerchampion hervorgebracht. In seiner Karriere gewann Kimi Räikkönen, der auch Teamkollege von Vettel war, 21 Rennen und fuhr insgesamt 103 Mal auf das Podium.

Medien: Klopp-Partner müssen bei RB Leipzig gehen

Der Wechsel von Jürgen Klopp ins Bundestrainer-Amt zieht offenbar personelle Konsequenzen bei seinem Ex-Arbeitgeber Red Bull nach sich. Der "Bild"-Zeitung zufolge wurden beim österreichischen Brausekonzern bereits mehrere Personal-Entscheidungen mit Blick auf die Besetzung der globalen Fußball-Abteilung getroffen und intern verkündet. Sieben Mitarbeiter aus Klopps Stab, darunter Scouts und Datenanalysten, verlieren demnach ihren Job.

Prominentester Name darunter ist dem Bericht zufolge der frühere Bundesliga-Coach Jürgen Kramny, der von Klopp im September 2025 als Trainer-Scout geholt wurde. Thomas Schlieck, der während Klopps Amtszeit beim BVB als Koordinator des Torwartbereichs tätig war und früher auch für den DFB sowie den FC Schalke 04 gearbeitet hatte, zählt ebenfalls zu den Abgängen, heißt es. Der 56-Jährige war zwischen 2012 und 2015 schon einmal bei Red Bull angestellt. 2020 kehrte er für eine zweite Amtszeit zurück. Klar ist laut "Bild" auch bereits, dass Ernährungsexpertin Mona Nemmer, ebenfalls eine enge Vertraute und langjährige Weggefährtin von Klopp, dem Konzern erhalten bleibt. Die Expertise der 42-Jährigen werde intern weiter sehr geschätzt, heißt es.

Bundesliga-Trainer berichtet von psychischen Belastungen

Von der Bezirksliga in die Bundesliga: Ralf Kettemann vom Aufsteiger SC Paderborn hat als Fußball-Trainer einen steilen Aufstieg geschafft. In einem "Sport-Bild"-Interview hat der 40-Jährige nun offen über psychische Belastungen und externe Hilfe auf diesem Weg gesprochen.

"Ich habe mir den Trainerberuf selbst beigebracht. Das war viel Trial and Error", sagte Kettemann. Als Verantwortlicher beim TSV Ilshofen im Landkreis Schwäbisch Hall sei er in eine "Arbeitsspirale" geraten, die viel Kraft gekostet und starke Spuren hinterlassen hätte.

"Ich habe mich teilweise abgewertet gefühlt als Mensch, als plötzlich Spiele verloren gingen", sagte Kettemann. "Vereinzelt musste ich zu Spielen gefahren werden. Das war für mich der Peak-Moment."

Aus dieser Erfahrung heraus habe er sich "professionelle Hilfe" geholt und "mit Menschen zusammengearbeitet, die einen spiegeln", erzählte er. Seine Lehre daraus sei: "Man ist kein guter Mensch, wenn man ein Spiel gewinnt. Und man ist kein schlechter Mensch, wenn man eine Partie verliert." Das versuche er seinen Spielern auch jetzt zu vermitteln.

Medien: Nick Woltemade war "stark verärgert"

An Gerüchten um Nick Woltemade mangelte es im Transfersommer 2026 nicht: Dass sich der 24-Jährige dann per Leihe Juventus Turin anschloss, kam etwas überraschend. Ein Abschied von Newcastle United war aber wohl alternativlos. Der "Sport Bild" zufolge soll Woltemade aber alles andere als auf einen Tapetenwechsel gedrängt haben. Als er sich am ersten Spieltag der neuen Premier-League-Saison dann jedoch auf der Bank wiederfand, kippte die Stimmung wohl.

Woltemade sei "stark verärgert" gewesen, so die Sportzeitung. Auch die Art, wie Newcastle beim 2:2 gegen den FC Liverpool auftrat - die Magpies setzten vermehrt auf lange Bälle - soll Woltemade sauer aufgestoßen sein. Die Frage, die sich der Deutsche gestellt haben soll: Passe ich überhaupt ins System von Neutrainer Matthias Jaissle? Woltemades Stand an der Tyne soll aber auch vorher schon schwierig gewesen sein. Jaissle, so die "Sport Bild", war in der Vorbereitung keineswegs von den Leistungen des Ex-Stuttgarters angetan, auch die Klubführung soll nicht mehr geglaubt haben, dass Woltemade noch einmal zur einst erhofften Verstärkung wird.

Der "Sport Bild" zufolge soll Newcastle daher schon "den Sommer über" versucht haben, "hinter Woltemades Rücken" dessen Abschied einzustielen. Da der Angreifer selbst aber keine echten Absichten hegte, sollen die Kontakte mit anderen Klubs nie wirklich intensiv geworden sein. Das änderte sich, als Woltemade zum Ligastart außen vor blieb und Juventus anklopfte.

Lothar Matthäus hat klaren Ballon d'Or-Kandidaten

Für Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist Bayerns Starstürmer Harry Kane der Topfavorit auf den Ballon d'Or zum besten Spieler der vergangenen Fußball-Saison. "Ich würde es ihm gönnen, nicht nur, weil er Bayern-Spieler ist, sondern auch, weil er ein exzellenter Botschafter ist", sagte der 65-Jährige in seinem Talk "Lothar legt los" bei "Bild".

Matthäus führte drei Gründe an, die für Englands Nationalmannschaftskapitän sprechen: seine starke Bilanz mit dem Bayern-Double und Englands WM-Halbfinalteilnahme, die Konkurrenz ohne klaren Topkandidaten und Kanes "Vorbildfunktion", die er in dem Sport einnehme.

"Alle haben was gewonnen. Aber im Endeffekt: Wenn man die Gesamterfolge zusammenzählt, muss man sagen, hat Harry Kane für mich die Nase vorne", sagte Matthäus. Der 33 Jahre alte Kane ist einer von 30 Kandidaten für die Ehrung, die die französische Sportzeitung "L'Équipe" am 26. Oktober in London vornimmt. Auch seine Münchner Kollegen Luis Diaz, Michael Olise und Dayot Upamecano wurden nominiert.

Große Ehre für verstorbene Olympiasiegerin Laura Dahlmeier

Mit persönlichen Worten hat Zimmerpartnerin Maren Hammerschmidt die Aufnahme von Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier in die deutsche Hall of Fame des Sports verkündet. "Sie war einfach die Laura, bodenständig und nahbar. Genau das hat sie für mich ausgemacht. Wenn ich an Laura denke, denke ich vor allem an einen Menschen, der sich immer treu geblieben ist", sagte Hammerschmidt.

Am 28. Juli 2025 war die siebenmalige Weltmeisterin am Laila Peak in Pakistan tödlich verunglückt. Dahlmeier hatte bei schwierigen Wetterbedingungen mit ihrer Seilpartnerin den Gipfelsturm abgebrochen. Aber beim Abstieg wurde die Doppel-Olympiasiegerin auf 5.700 Metern Höhe von einem Steinschlag am Kopf getroffen. Dahlmeier war mutmaßlich sofort tot und starb im Alter von 31 Jahren.

"Ich durfte sie lange als Freundin begleiten und das sind die Momente, die mir besonders in Erinnerung bleiben. Sie war ein unglaublich fokussierter und zielstrebiger Mensch", sagte Hammerschmidt. Neben Dahlmeier sollen der Turner Fabian Hambüchen, die Schwimmerin Britta Steffen sowie Felix Neureuther (Ski alpin) in die Ruhmeshalle aufgenommen werden .Die Aufnahmefeier ist für den 26. November in Frankfurt am Main geplant.

Alcaraz und Shelton sorgen mit irrem Ballwechsel für Ekstase

Ben Shelton sorgt bei den US Open für die große Überraschung: Nach 4:28 Stunden bezwingt der US-Amerikaner Titelverteidiger Carlos Alcaraz im Match-Tiebreak. Erst um 3:33 Uhr Ortszeit verwandelt Shelton seinen Matchball per Ass und zieht ins Halbfinale ein. Zuvor gab es einen Wahnsinns-Matchball zu bestaunen.

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Alcaraz und Shelton sorgen mit irrem Ballwechsel für Ekstase

Top-Chance vertan: FC Bayern wird aussortierten Star nicht los

Der FC Bayern bleibt wohl doch auf Sacha Boey sitzen. Zuletzt hatten die Münchner noch Gespräche mit Vereinen aus Saudi-Arabien über einen Wechsel des Abwehrspielers geführt, doch mittlerweile ist auch das Transferfenster in der ProLeague geschlossen, der Weg in die Wüste damit verbaut. Theoretisch gibt es noch ein paar kleinere Ligen, in denen Boey in diesem Sommer landen könnte. Allerdings dürfte dort kein einziger Verein über die finanziellen Mittel verfügen, das Gehalt des Franzosen zu stemmen. Ein Verbleib beim FC Bayern ist somit nahezu unausweichlich.

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Schon im kommenden Winter dürfte der Rekordmeister erneut versuchen, den eigentlich aussortierten 25-Jährigen loszuwerden. Transfers im Winter gestalten sich in der Regel jedoch komplizierter. Die Münchner müssen wohl schon auf einen personellen Notstand bei einem anderen Verein hoffen, um eine Chance zu haben, Boey per Leihe oder festem Transfer von der Gehaltsliste zu bekommen.

BVB reagiert emotional auf Karetsas' Zusammenbruch

Verantwortliche und Spieler von Borussia Dortmund finden nach dem Kollaps von Konstantinos Karetsas während des Champions-League-Auftakts gegen Villareal emotionale Worte und schildern, wie sie die Situation im Stadion erlebt haben.

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BVB reagiert emotional auf Karetsas' Zusammenbruch

Tedesco kassiert Blitz-Sperre bei neuem Klub

Der frühere Schalker und Leipziger Bundesliga-Coach Domenico Tedesco ist nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt beim italienischen Erstligisten FC Bologna von der Liga wegen "äußerst respektlosen Verhaltens" für zwei Spiele gesperrt worden. Der 40-Jährige hatte beim 2:2 gegen Sassuolo Calcio in der Nachspielzeit die Rote Karte erhalten.

Tedesco hatte in der Schlussphase den Schiedsrichter verbal attackiert. Das Verhalten soll der ehemalige Nationaltrainer Belgiens auch in den Kabinen fortgesetzt haben. Auch Bologna-Präsident Joey Saputo war offenbar an den Beschimpfungen beteiligt. Der Klub-Boss wurde bis zum 30. September 2026 von allen fußballbezogenen Tätigkeiten ausgeschlossen.

Für Tedesco, der in der vergangenen Saison noch Fenerbahce Istanbul trainiert hatte, läuft es in Bologna noch nicht wunschgemäß. Nach drei Spieltagen steht der Klub mit nur einem Punkt auf dem 15. Platz.

BVB-Schock: Mats Hummels läuft's "kalt den Rücken runter"

Borussia Dortmunds 3:2-Sieg in der Champions League gegen den FC Villarreal wurde von dramatischen Bildern rund um Neuzugang Konstantinos Karetsas überschattet. Auch Ex-BVB-Profi Mats Hummels war geschockt. "Als die Ärzte nicht die Beine angeschaut haben, sondern nur beim Oberkörper waren, ist es mir kalt den Rücken runtergelaufen", sagte der "Amazon"-Experte mit Blick auf die Szene in der 23. Minute, als Karetsas zunächst wegen einer Muskelverletzung zu Boden gehen schien.

"Im Stadion hat man es gar nicht so wahrgenommen. Ich glaube, sonst wären auch die Spieler zu ihm hin", ergänzte Hummels, der selbst mehr als 500 Pflichtspiele für den BVB bestritt. Der 37-Jährige führte aus: "Ich hoffe natürlich einfach, dass ihm nichts Schlimmes fehlt. Also das ist eine Geschichte, die wünschen wir keinem, aber auf gar keinen Fall einem 18-Jährigen, der hier sein erstes Champions-League-Spiel macht. Deswegen hoffe ich natürlich, dass es nur eine kleine Kreislaufschwäche oder Ähnliches war."

Porsche-Fahrer überlebt Horrorcrash auf Rennstrecke

Bei der Porsche Sprint Challenge auf dem Laguna Seca Raceway in Kalifornien kommt es zu einem heftigen Crash. Manuel Gil Del Real fliegt aus der Kurve und stürzt über die Absperrung. Wie durch ein Wunder überlebt er den Unfall.

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Porsche-Fahrer überlebt Horrorcrash auf Rennstrecke

Nach EM-Zoff: Leichtathletik-Stars sprechen sich aus - mehr nicht

Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause und ihre deutsche Teamkollegin Lea Meyer haben ihren Streit von der Leichtathletik-EM beigelegt. "Wir haben uns ausgesprochen, würde ich sagen. Das reicht dann, glaube ich, auch. Man muss das nicht fünfmal wieder hochkochen lassen", sagte Krause im Interview mit der "Sport Bild". Das Verhältnis zu Meyer sei nach deren Kritik an Krauses fehlender Führungsarbeit im EM-Finale "jetzt unverändert zu vorher". Man teile sich kein Zimmer oder mache alles zusammen, "aber wir reden normal miteinander", sagte die Europameisterin.

Meyer hatte Krause nach dem Rennen, in dem sie am Wassergraben gestürzt und Vierte geworden war, harsch kritisiert: "Gesa will keinen Meter was machen. Die sitzt das aus und rennt dann hinten raus." Später bat sie dafür öffentlich um Entschuldigung. Krause will die Angelegenheit nicht weiter zum Thema machen. "Ich bin einfach nicht der Typ, der daraus eine Riesensache machen möchte, und auch nicht, dass uns das jetzt bei jedem Rennen, das wir gegeneinander bestreiten, verfolgt", sagte die dreimalige Europameisterin.

FC Bayern hat eine unmissverständliche Bitte an Michael Olise

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl möchte bezüglich der Zukunft von Topstar Michael Olise trotz Vertrags bis 2029 ohne Ausstiegsklausel "bis zum nächsten Sommer wissen, ob es eine Tendenz zur Verlängerung von seiner Seite aus gibt oder nicht." Wie der 52-Jährige im Interview mit der "Sport Bild" weiter ausführte, wolle man sich mit dem französischen WM-Star, der im vergangenen Sommer von Real Madrid offensiv umworben wurde, "zu gegebener Zeit hinsetzen".

Weiter als mit dem 24-Jährigen ist der Fußball-Rekordmeister in der Zukunftsplanung bei Torjäger Harry Kane. "Ich wüsste nicht, was gegen eine Vertragsverlängerung sprechen würde", erklärte Eberl: "Wir wollen es keine endlose Geschichte werden lassen. Das wird es auch nicht." Kane selbst hatte nach dem Ligastart bezüglich der Gespräche knapp gesagt, es sehe "ziemlich gut" aus. Kanes Vertrag bei den Münchnern läuft im kommenden Sommer aus, im Gespräch ist eine Verlängerung bis mindestens 2029. Zuletzt hatten beide Seiten mehrfach ihre gegenseitige Wertschätzung kundgetan.

Mega-Wechsel? Heiße Gerüchte um DFB-Verteidiger

Die Transferphase ist in den meisten Ligen beendet. Dennoch brodelt die Gerüchteküche weiter fleißig vor sich hin. Im Fokus der neuesten Gerüchte: DFB-Verteidiger Malick Thiaw. Der Abwehrmann von Newcastle United soll "CaughtOffside" zufolge bei den Schwergewichten der Premier League hoch im Kurs stehen. So sind dem Bericht zufolge Manchester United und der Liverpool FC bereit, für den 25-Jährigen tief in die Tasche zu greifen. In einer der nächsten Transferphasen sollen die beiden Traditionsvereine offenbar einen Vorstoß planen. Dieser ist bisher zwar noch nicht geschehen, Thiaw gilt aber als ernsthafter Kandidat.

Dem Online-Portal zufolge könnte sich der Richtwert für einen Transfer bei rund 80 Millionen Euro befinden. Einer der Gründe für das Interesse des FC Liverpool soll unter anderem das voranschreitende Alter von Abwehrchef Virgil van Dijk sein. Zeitnah werde man an der Anfield Road einen Nachfolger für den mittlerweile 35-Jährigen brauchen, heißt es. Mit seinen aktuellen Leistungen ist Thiaw auch ein Kandidat für die Nationalmannschaft, wo er unter Jürgen Klopp womöglich eine tragendere Rolle einnehmen könnte.

Nach US-Open-Drama: Michelsen weint in Tiafoes Armen

Alex Michelsen weinte bitterlich in den Armen seines Landsmanns Frances Tiafoe. Der 22 Jahre alte Amerikaner hat seinen überraschenden Lauf bei den US Open nicht fortsetzen können und den erstmaligen Einzug ins Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier knapp verpasst. Gegen den Favoriten Tiafoe schlug Michelsen bereits zum Sieg auf, musste sich aber dramatisch 7:5, 6:3, 5:7, 3:6, 6:7 (6:10) geschlagen geben. Anschließend zeigte er noch auf dem Platz im Arthur Ashe Stadium große Emotionen. "Er ist ein höllisch guter Spieler, er hätte locker gewinnen können. Großes Lob an Michelsen", sagte Tiafoe im Interview auf dem Platz.

Mit der möglichen Überraschung vor Augen zeigte Michelsen im dritten Satz plötzlich Nerven. Beim Stand von 5:4 im dritten Durchgang servierte der Außenseiter zwei Doppelfehler, gab seinen Aufschlag ab und verlor den Satz noch. Im fünften Durchgang kämpfte sich Michelsen zurück, lag bereits 3:0 vorne, verlor aber dennoch im Tie-Break. Zuvor war er bei den US Open noch nicht über die zweite Runde

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