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Schockfund bei Rostock: Zuchtbulle auf Weide enthauptet und verstümmelt

Nation

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Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) – Schockfund auf einer Weide bei Volkenshagen! Unbekannte Tierquäler haben dort über Nacht einen 700 bis 800 Kilo schweren Zuchtbullen enthauptet und zerteilt. Am nächsten Vormittag lagen nur noch blutige Kadaverreste im Gras. Der Kopf des Tieres fehlt komplett.

Eigentümer der Herde ist der bekannte Biolandwirt Karl Matthes („Rinder Karl“), der auch auf der zu Usedom gehörenden Insel Görmitz Rinder hält. Sein Betriebsleiter (29) zu BILD: „Der Bulle muss ein Zufallsopfer gewesen sein, die Herde stand dort erst einen halben Tag, vorher war sie von der Straße aus nicht zu sehen.“

Der Zuchtbulle war vier Jahre alt und gehörte zur französischen Rinderrasse Blonde d’Aquitaine. Züchter schätzen sie, weil diese Tiere viel Muskelfleisch entwickeln, leicht Kälber bekommen und wenig Probleme mit den Klauen haben. Der Bulle wurde im zweiten Jahr für die Zucht eingesetzt und sollte noch mindestens vier weitere Jahre für Nachwuchs sorgen.

250 Kilo Fleisch und Knochen

Warum die Bullenkiller ausgerechnet den Kopf mitnahmen, ist unklar. Vermutlich ging es darum, Spuren zu beseitigen. Der Betriebsleiter zu BILD: „Damit das Projektil nicht gefunden wird. Wir gehen davon aus, dass das Tier erschossen wurde, es hätte sonst niemand nah an sich herangelassen.“ Neben dem Kopf sägten die Täter dem toten Bullen einen Vorderlauf ab, Rippen sowie Fleisch aus Nacken, Rücken und Schulter, insgesamt mindestens 250 Kilo. Schaden: rund 4000 Euro.

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