Schrumplige Gurken nicht gleich wegwerfen: So werden sie wieder knackig
Eine schrumpelige Gurke sieht zwar nicht mehr appetitlich aus, ist aber meist unbedenklich zu essen, erklärt Angela Dietz vom Kompetenzzentrum für Ernährung gegenüber ÖKO-TEST. Das Schrumpeln entsteht durch Feuchtigkeitsverlust – dabei büßen Gurken nicht nur an Frische, sondern auch an Vitaminen ein. Zwar sind leicht weiche Gurken oft noch genießbar, kritisch wird es jedoch bei Schimmelbefall: Schimmelpilze können sogenannte Mykotoxine bilden – giftige Stoffwechselprodukte, die gesundheitsschädlich sein können. Da sich diese Toxine auch über sichtbare Stellen hinaus im Gewebe verteilen können, sollten betroffene Gurken grundsätzlich vollständig entsorgt werden – selbst wenn der Schimmel nur punktuell sichtbar ist. Schrumpeliger Gurke: Dieser Trick kann helfen Wenn Gurken schrumpelig werden, liegt das an Feuchtigkeitsverlust, der das Zellgewebe erschlaffen lässt. Um dem entgegenzuwirken, legen Sie die Gurke für 20 bis 30 Minuten in kaltes Wasser. Durch die Aufnahme von Wasser können die Zellen sich wieder leicht aufrichten, wodurch die Gurke an Festigkeit und Knackigkeit zurückgewinnt. Für einen zusätzlichen Frischeeffekt können Sie die Gurke in ein feuchtes Tuch wickeln und anschließend im Kühlschrank lagern. So wird der Feuchtigkeitsverlust verlangsamt und die Gurke bleibt länger frisch. So bleiben Gurken knackig: Tipps für richtige Lagerung Um das Schrumpeln gar nicht erst entstehen zu lassen, kommt es auf die richtige Lagerung an: Ganze Gurken halten sich bis zu drei Wochen, wenn sie bei Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad Celsius gelagert werden – etwa im Keller oder in einer kühlen Speisekammer. Bereits angeschnittene Gurken gehören in den Kühlschrank und sollten innerhalb von zwei Tagen verbraucht werden..