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Schüsse in Stade: Merz zeigt sich nach Schusswaffenangriff "erschüttert bis ins Mark"

Nation

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat nach den tödlichen Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung in der niedersächsischen Stadt Stade sein Mitgefühl ausgedrückt. »Die Nachricht aus Stade erschüttert bis ins Mark«, schrieb der CDU-Politiker auf der Plattform X. Viele Menschen, »die helfen und schützen wollten«, hätten ihr Leben verloren oder seien verletzt worden. »Mein Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen«, schrieb Merz weiter. Zudem dankte er den Polizistinnen und Polizisten »für ihren schnellen Einsatz«. Bei der Gewalttat in Stade waren am Montag sechs Erwachsene getötet worden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Toten um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfeeinrichtung. Hintergrund der Tat ist nach ersten Erkenntnissen vermutlich ein Sorgerechtsstreit. Der mutmaßliche Täter ist ein 45-Jähriger aus dem Raum Hannover. Er wurde noch am Nachmittag auf der Flucht festgenommen. Lies warnt vor »voreiligen Schlüssen« Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) bezeichnete den Schusswaffenangriff als »erschütternd«. Die Tat mache »die gesamte Landesregierung tief betroffen«, teilte Lies mit. Zugleich bat er darum, »jetzt keine voreiligen Schlüsse zu ziehen und den Ermittlungen den nötigen Raum zu geben«. Es sei »die Zeit für Trauer, Anteilnahme und sachliche Ermittlungsarbeit und nicht für Spekulationen und Verunsicherung«. Innenministerin Daniela Behrens (SPD) sprach von einem entsetzlichen Tag für Stade und ganz Niedersachsen. Sechs Menschen seien brutal aus dem Leben gerissen worden. Ihre Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen. Sie dankte den Einsatzkräften und wünschte ihnen viel Kraft, das Erlebte zu bewältigen.

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