DAX +1,23 % 25.491,54 Pkt 13:54:01 MDAX +1,57 % 30.345,69 Pkt 13:54:01 Euro Stoxx 50 +0,38 % 6.139,72 Pkt 13:54:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold -0,03 % 4.037,20 USD 13:58:59 Silber -0,74 % 53,71 USD 13:59:01 Brent -4,90 % 110,14 USD 13:58:59 WTI -0,70 % 101,05 USD 13:59:00 Bitcoin +0,04 % 80.037,91 USD 14:08:56 EUR/USD -0,57 % 1,11540 USD 14:08:42 EUR/GBP -0,24 % 0,83650 GBP 14:09:01 EUR/CHF -0,03 % 0,92380 CHF 14:09:01 EUR/JPY +0,02 % 175,960 JPY 14:09:01

Schwachstelle bedroht Unternehmensnetze

Allgemein

Sicherheitsforscher beobachten Angriffe auf Microsoft SharePoint über die Schwachstelle CVE-2026-50522. Angreifer entwenden dabei Maschinenschlüssel.

Nach der Veröffentlichung eines funktionsfähigen Demonstrations-Codes im Internet registrieren Sicherheitsunternehmen Angriffe auf lokale Installationen von Microsoft SharePoint. Die kritische Schwachstelle mit der Bezeichnung CVE-2026-50522 wurde von Microsoft im Rahmen der Sicherheitsupdates vom Juli 2026 behoben. Das IT-Sicherheitsunternehmen watchTowr beobachtete unmittelbar nach der Publikation des Beispiel-Codes erste Angriffsversuche auf verwundbare Systeme.Das Unternehmen watchTowr beschrieb die zeitliche Abfolge der Angriffe folgendermaßen:

„Am 20. Juli identifizierte watchTowr Proof-of-Concept-Exploit-Code für diese Schwachstelle. Innerhalb von Stunden erfasste unser globales Honeypot-Netzwerk Attacker Eye Ausnutzungsversuche unter Verwendung dieses PoC, die Zielsysteme erfolgreich kompromittierten.“

watchTowr

Entwendung von Maschinenschlüsseln zur dauerhaften Zugriffs-Sicherung

Im Rahmen der Angriffe entwenden die Akteure sogenannte Maschinenschlüssel der kompromittierten SharePoint-Server. Mit diesen Schlüsseln können Angreifer gültige Authentifizierungs-Token erstellen. Dadurch ist es ihnen möglich, sich als legitime Benutzer auszugeben und auf SharePoint-Webseiten und Dokumente zuzugreifen, selbst nachdem die eigentliche Sicherheitslücke auf den Servern durch Patches geschlossen wurde. Bereits am 17. Juli registrierte das Bedrohungsanalyse-Unternehmen Defused verdächtige Deserialisierungs-Aktivitäten, die auf SharePoint-Systeme abzielten.

Funktionsweise des Deserialisierungs-Angriffs und Abwehrmaßnahmen

Bei der Schwachstelle handelt es sich um einen Fehler bei der Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten im Endpunkt /_trust/default.aspx. Der öffentlich verfügbare Demonstrations-Code nutzt eine präparierte Binärnutzlast innerhalb eines gefälschten Authentifizierungs-Cookies in einer WS-Federation-Anmeldeantwort. Wird dieser Token vom Server verarbeitet, kann ohne vorherige Authentifizierung beliebiger Programmcode über das Netzwerk ausgeführt werden. Neben der Installation der aktuellen Sicherheitsupdates von Microsoft empfehlen IT-Sicherheitsexperten das Erneuern aller Anmeldedaten und Schlüssel auf potenziell betroffenen Systemen.

(red)

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren