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Schwarzer Tag für alle Autofahrer: 2 teure Änderungen ab 1. Juli

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Schwarzer Tag für alle Autofahrer: 2 teure Änderungen ab 1. Juli

Von: Magnus Hoppe

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Zum Halbjahreswechsel kommen auf Autofahrer zwei unangenehme Änderungen zu. Eine spürt das Portemonnaie sofort, die andere erst später.

Dortmund – Zwei Monate lang war Tanken etwas günstiger. Doch damit ist zum 1. Juli Schluss. Und es bleibt nicht die einzige Änderung, die Autofahrer ab diesem Tag teuer zu stehen kommen kann.

Tankrabatt endet zum 1. Juli: Diesel und Benzin werden wohl teurer

Seit dem 1. Mai 2026 zahlen Autofahrer beim Tanken weniger. Grund ist eine befristete Energiesteuersenkung, der sogenannte Tankrabatt. Der Bundestag hat diesen am 24. April beschlossen. Die Maßnahme läuft am 30. Juni aus – ab dem 1. Juli fällt die Entlastung wieder weg.

Die Energiesteuer auf Diesel und Benzin sank um 14,04 Cent pro Liter. Weil dadurch auch der Mehrwertsteueranteil sinkt, ergibt sich insgesamt eine Entlastung von bis zu 17 Cent pro Liter, wie das Bundeskartellamt mitteilt. Zum 1. Juli steigt die Steuerlast um genau diesen Betrag wieder an.

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Sprit-Steuer steigt um bis zu 17 Cent: Kommt der volle Betrag an der Zapfsäule an?

Zum Start des Tankrabatts kam dieser nicht immer vollständig an: In den ersten Tagen fiel der Dieselpreis im Schnitt um knapp 15 Cent, Benzin um rund 12 Cent. Ob Diesel und Benzin am 1. Juli direkt um 17 Cent pro Liter teurer werden, bleibt Spekulation. Voraussichtlich steigen die Spritpreise aber wieder.

Wer beim Tanken sparen will, sollte die Preise vergleichen. Apps zeigen die günstigste Tankstelle in der Umgebung. Am Vormittag liegen die Preise nach Angaben des Bundeskartellamtes meist niedriger als zur Mittagszeit. Manch sparsamer Autofahrer opfert deshalb seine Mittagspause, um zu tanken.

Zweite Änderung ab 1. Juli: Bußgelder lassen sich schwerer aussitzen

Parallel greift ab dem 1. Juli eine neue Verjährungsfrist bei Ordnungswidrigkeiten im Verkehr. Etwa bei zu schnellem Fahren sowie Rotlicht-, Handy-, Abstands- oder Parkverstößen steigt die Verfolgungsverjährung von drei auf sechs Monate. Das regelt Paragraf 26 Absatz 3 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG).

Für Betroffene wird die Lage damit ungünstiger: Wer bislang auf eine schnelle Verjährung hoffte, muss länger mit einem Bescheid rechnen. Im Zweifel zahlen Autofahrer ein Bußgeld, das früher womöglich verfallen wäre. Ein echtes Aussitzen war allerdings ohnehin selten realistisch, weil die Frist schon bisher nach jeder behördlichen Maßnahme – etwa einem Anhörungsbogen – neu zu laufen begann.

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