DAX +0,70 % 26.323,88 Pkt 18:00:00 MDAX -0,55 % 32.251,14 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,18 % 6.535,62 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,17 % 53.975,98 Pkt 22:40:36 S&P 500 +0,56 % 7.753,11 Pkt 22:38:36 Nasdaq +0,98 % 26.605,36 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +1,14 % 4.470,20 USD 02:58:30 Silber +1,16 % 66,03 USD 02:58:14 Brent +0,10 % 87,81 USD 02:58:40 WTI +0,16 % 82,26 USD 02:58:40 Bitcoin +0,03 % 63.929,32 USD 03:08:28 EUR/USD -0,06 % 1,15490 USD 03:08:24 EUR/GBP -0,23 % 0,85460 GBP 03:08:40 EUR/CHF +0,11 % 0,93490 CHF 03:08:41 EUR/JPY +0,67 % 183,687 JPY 03:08:42

Schweden vereitelt russische Geheimdienst

Welt

Der schwedische Nachrichtendienst Säpo ist eigenen Angaben nach erfolgreich gegen eine russische Geheimdienst-Operation vorgegangen. Ziel der Russen war demnach unter anderem, das Ansehen des Nato-Landes zu schädigen. Die Operation wurde den Angaben nach von Moskaus Auslandsgeheimdienst SWR gesteuert. Drei Personen, die im Schutz der diplomatischen Immunität agiert hätten, seien beteiligt gewesen. Die Informationsbeschaffung konzentrierte sich insbesondere „auf Informationen zu Schwedens politischen Positionen und dessen Aktivitäten im Kontext der Nato und der EU“, wie es hieß. Auch die schwedische Unterstützung der von Russland angegriffenen Ukraine sowie die militärischen Fähigkeiten des Landes seien von Interesse. Säpo habe Maßnahmen ergriffen, um „wichtige schwedische Interessen zu schützen und weiteren Einflussversuchen entgegenzuwirken“. Die schwedischen Behörden veröffentlichten auch zwei Fotos, die russische Geheimdienstmitarbeiter bei einem Treffen in einem Restaurant und auf der Straße zeigen sollen. Politische Positionen und militärische Fähigkeiten Säpo sammelte über einen längeren Zeitraum Informationen über die Operation, wie es weiter hieß. Russische Geheimdienstoffiziere hätten demnach auch einen Agenten einer ausländischen diplomatischen Vertretung in Schweden rekrutiert. Die beiden Geheimdienstoffiziere wurden schwedischen Medienberichten zufolge bereits des Landes verwiesen, auch der Agent verließ Schweden demnach. Dass Russland auch in Schweden offensiv vorgehe, sei bekannt, sagte Justizminister Gunnar Strömmer der Nachrichtenagentur TT zufolge. Ein Zusammenhang mit den anstehenden Wahlen im Herbst gebe es nach aktuellen Informationen nicht, die Operation sei Teil eines größeren Musters.

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