DAX -0,94 % 26.091,33 Pkt 18:00:00 MDAX -1,65 % 31.822,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,37 % 6.444,46 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,07 % 53.495,15 Pkt 20:03:01 S&P 500 -0,28 % 7.723,64 Pkt 20:03:04 Nasdaq -1,01 % 26.374,70 Pkt 20:03:05 Nikkei -3,16 % 65.326,42 Pkt 08:45:03 Gold +4,09 % 4.544,60 USD 19:53:05 Silber +2,95 % 65,83 USD 19:52:55 Brent +1,27 % 92,18 USD 19:51:33 WTI +0,20 % 85,11 USD 19:53:04 Bitcoin +5,48 % 68.224,11 USD 20:03:03 EUR/USD +0,75 % 1,16700 USD 20:02:56 EUR/GBP +0,36 % 0,85790 GBP 20:03:07 EUR/CHF -0,70 % 0,93230 CHF 20:03:07 EUR/JPY +0,20 % 184,894 JPY 20:03:00

Schwedischer Geheimdienst mit düsterer Russland-Prognose für Zeit nach dem Putin-Sturz

Welt

Startseite Politik Schwedischer Geheimdienst mit düsterer Russland-Prognose für Zeit nach dem Putin-Sturz Von: Momir Takac Uns auf Google folgen Falls Putin einmal nicht mehr an der Macht sein sollte, wird es dann mit Russland besser? Ausgeschlossen, sagt der schwedische Geheimdienst. Stockholm – Selbst wenn Wladimir Putin eines Tages nicht mehr an der Macht ist – Russland wird eine Gefahr für seine Nachbarn bleiben. Das ist die düstere Einschätzung des schwedischen Militärgeheimdienstes. Thomas Nilsson als Chef der schwedischen Militärnachrichtenbehörde hat ein beunruhigendes Bild der geopolitischen Lage gezeichnet. „Wir sehen diese Krise nicht als eine vorübergehende. Russland hat seinen Weg gewählt, und es gibt kein Zurück mehr“, sagte Nilsson in einem Interview mit Bloomberg. Er äußerte sich an Bord eines schwedischen Marineschiffs vor der Ostseeinsel Gotland – einem symbolträchtigen Ort, gilt Gotland doch seit Jahren als strategisch wichtiger Vorposten im Baltikum. Auch nach Sturz von Putin: Russland bleibt eine Bedrohung – glaubt der schwedische Geheimdienst Seine Worte klingen wie eine Warnung an die westliche Gemeinschaft: „Wir befinden uns in einer strategischen Konfrontation, die tief, strukturell und dauerhaft ist – das können wir uns nicht wegwünschen.“ Die Aussagen sind bemerkenswert, weil sie deutlich machen, dass Stockholm Russland nicht als ein vorübergehendes Problem betrachtet, das sich mit dem Ende von Putins Herrschaft von selbst lösen würde. Trotz der wirtschaftlichen Schwäche Russlands, militärischer Stagnation an der Front in der Ukraine und schlechten Zustimmungswerten für Putin sieht der schwedische Geheimdienst keine Anzeichen für eine bevorstehende Destabilisierung des Kreml-Regimes. „Die politische Opposition wurde faktisch eliminiert – durch Exil, Inhaftierung oder im schlimmsten Fall durch Ermordung“, so Nilsson. Es gebe niemanden, der die Unzufriedenheit der Bevölkerung in eine politische Alternative kanalisieren könnte. Warnung vor russischem Militäraufbau entlang NATO-Ostflanke Zudem warnt der Geheimdienstchef vor einem gezielten russischen Militäraufbau entlang der NATO-Ostflanke – von Nordfinnland bis in den Süden. Der dänische Rundfunk DR berichtete in Bezug auf Satellitenbilder gar von einem möglichen „Kriegsplan Europa“. Zwar seien es bislang größtenteils Pläne, doch Nilsson ist überzeugt: „Sobald Russland die notwendigen Ressourcen und Kapazitäten wiedererlangt hat, wird es versuchen, diese Pläne umzusetzen.“

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