Schweizer Topfavoritin Audrey Werro erlebt Sturzdrama über 800 Meter
Audrey Werro gilt bei der Leichtathletik-EM als Topfavoritin über 800 Meter. Doch im Halbfinale stürzt sie und knallt heftig auf die Laufbahn. Die 22-Jährige hofft trotzdem noch aufs Finale. Die Schweizer Topfavoritin Audrey Werro ist im Halbfinale über 800 Meter bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham heftig gestürzt, kann aber über einen erfolgreichen Protest noch ins Finale nachrücken. Die Weltjahresbeste stürzte in Führung liegend kurz vor der Zielgeraden, krachte mit dem Körper auf die harte Laufbahn und blieb dann für einige Sekunden mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Anschließend stand die 22-Jährige wieder auf - und lief sogar noch ins Ziel, um noch über einen möglichen Protest die Finalchance zu wahren. Nach Ansicht der TV-Bilder war zunächst nicht wirklich ersichtlich, ob ein Kontakt durch die Französin Anaïs Bourgoin, die in dem Halbfinale zunächst als Zweite gewertet wurde, ursächlich für den Sturz war. Empfehlungen der Redaktion 800-Meter-Läuferin Kolbe schockiert über Rassismus gegen Teamkolleginnen Leichtathletik-Ikone: "Das System stellt sich zu dumm an" Norwegisches Gold-Team gibt Medaillen zurück "Es ist schwierig, zu erklären. Ich fühlte mich sehr gut und dann eine Sekunde später war ich auf dem Boden. Ich habe mich entschieden, das Rennen zu beenden", sagte Werro, die in diesem Jahr die drittschnellste Zeit der Geschichte über 800 Meter lief, im ZDF.