DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,72 % 53.343,40 Pkt 22:40:06 S&P 500 -1,21 % 7.691,76 Pkt 22:38:24 Nasdaq -1,64 % 26.289,71 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,57 % 65.724,25 Pkt 04:35:03 Gold -0,19 % 4.409,50 USD 04:45:14 Silber -4,59 % 63,09 USD 04:44:43 Brent +0,79 % 91,59 USD 04:45:06 WTI +0,25 % 84,71 USD 04:45:11 Bitcoin -0,60 % 64.293,08 USD 04:55:14 EUR/USD +0,02 % 1,15850 USD 04:54:57 EUR/GBP +0,07 % 0,85540 GBP 04:55:16 EUR/CHF +0,11 % 0,93990 CHF 04:55:16 EUR/JPY +0,02 % 184,561 JPY 04:55:16

Schwerer Vorwurf von Staatsanwältin: Hat Meta Kindergehirne „ausgenutzt“?

Technologie

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Oakland – Wird es jetzt ernst für Mark Zuckerberg (42)? In Kalifornien hat der Mammut-Prozess gegen Meta begonnen. Kernvorwurf der klagenden US-Bundesstaaten: Zuckerbergs Digitalkonzern (u. a. Facebook, Instagram) habe Kinder abhängig und psychisch krank gemacht. In ihrer Eröffnungsrede sprach Kaliforniens stellvertretende Generalstaatsanwältin Megan O'Neill am Dienstag von Vorsatz – Meta habe die Funktionsweise der noch nicht vollständig entwickelten Kindergehirne „ausgenutzt“. Für Zuckerbergs Konzern ist es nicht der erste Prozess auf dem US -Heimatmarkt, aber womöglich der folgenschwerste: Mehrere US-Bundesstaaten verlangen, dass Meta seine Funktionen einschränkt, im Raum steht zudem eine XXL-Strafzahlung von 200 Milliarden Dollar (rund 173 Milliarden Euro ). Der Grund: Die Generalstaatsanwälte argumentieren, dass jedem betroffenen Kind eine Entschädigung zustehe. Welche Rolle spielte Zuckerberg selbst? Zum Prozessbeginn griff O'Neill Metas Geschäftsmodell scharf an. Es lasse sich auf vier einfache Punkte reduzieren: „Nutzer an sich binden, sie so lange wie möglich halten, ihre Daten abschöpfen und dann die Wahrheit vor der Öffentlichkeit verbergen.“ Konkret hätten Funktionen wie das Endlos-Scrollen, ständige Benachrichtigungen und das Zählen von „Gefällt mir“-Angaben eine psychische Abhängigkeit erzeugt. Dazu soll im September auch Zuckerberg selbst befragt werden. Der Konzern selbst beteuert, dass ein einzelner Dienst die psychische Gesundheit von Kindern nicht beeinflussen könne. Vergleich mit Tabak-Prozessen

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