Warnung vorbei, Flughafen nimmt Betrieb auf
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Schweres Erdbeben erschüttert Panama: Präsident spricht von „großer Katastrophe“
Von: Patrick Huljina
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Panama wurde am Freitag von einem schweren Erdbeben getroffen. Es folgte eine Tsunami-Warnung für mehrere Länder in Mittel- und Südamerika.
Update vom 10. Oktober, 7:23 Uhr: Nach dem schweren Erbeben in Panama hat es vorübergehend Tsunami-Alarm an Teilen der Pazifikküste Mittel- und Südamerikas sowie Mexikos gegeben. Stunden später wurde die Warnung wieder aufgehoben. Die Tsunami-Gefahr sei vorüber, teilte die zuständige Behörde mit. Der Flughafen Tocumen hat seinen Betrieb zwischenzeitlich wieder aufgenommen, Reisende müssen jedoch mit erheblichen Beeinträchtigungen rechnen.
Für Teile der panamaischen Küste wurden Wellenhöhen von ein bis drei Metern für möglich gehalten. Wegen des Erdbebens hatten in mehreren Regionen Panamas Menschen ihre Häuser, Arbeitsplätze und Geschäfte verlassen. Berichte über Schäden folgten unter anderem aus der Stadt Penonomé und der Provinz Coclé. Panamas Präsident José Raúl Mulino sprach von einer „großen Katastrophe“, Straßen seien teilweise „komplett eingestürzt“.
Schweres Erdbeben erschüttert Panama – Tsunami-Warnung für mehrere Länder
Erstmeldung vom 9. Oktober, 21:12 Uhr: Ein schweres Erdbeben hat Panama erschüttert und eine Tsunami-Warnung für mehrere Länder an der Pazifikküste ausgelöst. „Auf Grundlage der vorläufigen Erdbebenparameter sind weiträumig gefährliche Tsunami-Wellen möglich“, teilte das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum in Honolulu mit.
Das Beben ereignete sich nach Angaben des US-Geologischen Dienstes (USGS) am Freitag um 12:56 Uhr Ortszeit in Panama. Das Epizentrum lag demnach rund zehn Kilometer west-südwestlich von Pitaloza Arriba im zentralen Süden des Landes, in einer Tiefe von zehn Kilometern. Der USGS bezifferte die Stärke auf 7,6. Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum in Honolulu hatte eine Stärke von 8,0 und eine Tiefe von 33 Kilometern angegeben.
Erdbeben in Panama: Berichte über Panik – Tsunami-Warnung für mehrere Länder
In der Hauptstadt Panama-Stadt brach Panik aus. Hunderte Menschen liefen auf die Straßen, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor.
Die Tsunami-Warnung gilt für mehrere Länder. Gefährliche Wellen könnten nach Einschätzung des Warnzentrums innerhalb von drei Stunden an Teilen der Küsten von Panama, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, Peru, Nicaragua, Guatemala, El Salvador und Mexiko auftreten. (Quellen: dpa, AFP) (ph)