DAX +0,54 % 25.497,51 Pkt 12:12:12 MDAX +1,35 % 32.397,62 Pkt 12:12:11 Euro Stoxx 50 +0,20 % 6.294,97 Pkt 12:12:00 Dow Jones +0,96 % 52.210,08 Pkt 22:52:48 S&P 500 +0,07 % 7.413,18 Pkt 22:52:41 Nasdaq -0,82 % 24.932,08 Pkt 23:15:59 Nikkei -3,95 % 62.364,92 Pkt 08:45:03 Gold -1,20 % 4.025,50 USD 12:17:10 Silber -1,65 % 57,51 USD 12:17:01 Brent -2,26 % 86,36 USD 12:17:00 WTI -2,06 % 80,91 USD 12:17:09 Bitcoin -0,76 % 63.240,01 USD 12:27:09 EUR/USD -0,30 % 1,13610 USD 12:26:23 EUR/GBP +0,22 % 0,85540 GBP 12:27:11 EUR/CHF +0,17 % 0,93170 CHF 12:27:10 EUR/JPY -0,14 % 186,165 JPY 12:27:11

Schweres Erdbeben in Japan: Tsunami-Warnung herausgegeben

Welt

Ein Erdbeben der Magnitude 7,1 hat am Dienstagnachmittag Ortszeit die Präfektur Kumamoto auf der südwestlichen japanischen Hauptinsel Kyushu erschüttert und einen Tsunami-Warnhinweis für das Ariake-Meer und das Yatsushiro-Meer ausgelöst. In den Gemeinden Uki und Hikawa erreichte das Beben die höchste Stufe 7 auf der japanischen Erdbebenintensitätsskala. Die Wetterbehörde warnte vor bis zu einem Meter hohen Wellen und forderte die Menschen auf, das Meer und die Küste sofort zu verlassen. Das Beben ereignete sich am 28. Juli um 16:27 Uhr. Sein Epizentrum lag in der Region Kumamoto, der Erdbebenherd befand sich nach der ersten Schätzung der Wetterbehörde in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern. Zwei Minuten nach dem Beben gab die Behörde den Tsunami-Warnhinweis aus. Zum Zeitpunkt der Meldung ging sie davon aus, dass die ersten Wellen die Küste bereits erreicht haben könnten. Höchste Erdbebenstufe in Uki und Hikawa Die höchste Intensität 7 wurde in Uki und Hikawa gemessen. In Minami-ku im Süden der Stadt Kumamoto sowie in Yatsushiro, Uto, Misato und Mashiki erreichte das Beben die Stufe 6+. Die Stufe 6− wurde in Koshi, Ozu, Nishihara, Mifune, Kami-Amakusa und Ashikita registriert. Die Stufe gibt an, wie stark der Boden in Uki und Hikawa bebte. Die Magnitude 7,1 beschreibt dagegen die Stärke des gesamten Erdbebens. Auch die übrigen Stadtteile von Kumamoto sowie Yamaga, Kikuchi, Kikuyo, Minamata, Amakusa und Tsunagi meldeten starke Erschütterungen der Stufe 5+. Außerhalb der Präfektur erreichte das Beben diese Stufe in Minami-Shimabara in Nagasaki sowie in Satsumasendai, Satsuma und Nagashima in der Präfektur Kagoshima. Tsunami von bis zu einem Meter erwartet Die Wetterbehörde erwartet im Ariake-Meer und im Yatsushiro-Meer Wellen mit einer maximalen Höhe von einem Meter. Beide Meeresgebiete grenzen an die Präfektur Kumamoto und liegen nahe dem Epizentrum. Menschen im Wasser sollten sofort an Land gehen und sich von der Küste entfernen. Die Behörde erklärte, dass der Aufenthalt im Meer und in Küstennähe gefährlich sei. Angaben über tatsächlich gemessene Wellen lagen zum Zeitpunkt der ersten Meldungen noch nicht vor. Erschütterungen in weiten Teilen Japans Die Stufe 5− wurde neben Kumamoto auch in Teilen der Präfekturen Nagasaki, Kagoshima, Fukuoka, Saga und Miyazaki gemessen. Zahlreiche Orte auf Kyushu sowie in den Präfekturen Yamaguchi, Ehime und Oita meldeten die Stufe 4. Schwächere Erschütterungen wurden über Kyushu hinaus in weiten Teilen Westjapans registriert. Meldungen der Stufen 1 bis 3 kamen unter anderem aus Hiroshima, Kochi, Tottori, Shimane, Hyogo, Okayama, Tokushima und Kagawa. Selbst in Joetsu in der Präfektur Niigata sowie in der Stadt Wakayama wurde das Beben noch mit der Stufe 1 erfasst. Aktuelle Informationen zur Lage gibt es auf der Webseite der japanischen Wetteragentur.

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