Schwerste WM der Geschichte: Kampf um Gold 2027 so hart wie nie
Schwerste WM der Geschichte: Kampf um Gold 2027 so hart wie nie - Kurs in Frankreich mit extrem fordernder Strecke
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Das Straßenrennen der Radsport-WM 2027 wird zum absoluten Härtetest für die Fahrer im Kampf um die Medaillen und das Regenbogentrikot werden: Noch nie hatte eine Strecke bei Weltmeisterschaften in diesem Jahrhundert so viele Höhenmeter wie die in den französischen Alpen. Der Kurs in Sallanches folgt dem der WM 1980 an selber Stelle, als Bernard Hinault für einen berühmt gewordenen Heimsieg sorgte.
Am 29. August 2027 wird der Rundkurs wieder über die Côte de Domancy (2,5 km bei 9,4 % Steigung) führen - und dies nicht weniger als 20 Mal. Damit kommt die Strecke auf 265 Kilometer und 5700 Höhenmeter.
Bei den seit 1921 ausgetragenen Straßenradweltmeisterschaften war eine solche Herausforderung bisher nur einmal zu bewältigen: An selber Stelle siegte Hinault 1980 nach rund 6250 Höhenmetern, nur 15 Fahrer erreichten damals überhaupt das Ziel.
Die Zielankunft liegt auch 2027 aber nicht am Ende des Anstiegs, sondern im WM-Ort, vom höchsten Punkt der Strecke folgen zuerst rund vier Kilometer Abfahrt und weitere fünf Kilometer flach zur Ziellinie.
Der Kurs für das Einzelzeitfahren wurde inzwischen ebenfalls präsentiert, er wird malerisch über 37,2 Kilometer (235 Höhenmeter) um den Lac d'Annecy führen. Auf einem ähnlichen Kurs gewann bei der Tour de France 2009 der Spanier Alberto Contador das Einzelzeitfahren auf der 18. Etappe.
WM 2027: Frauen-Rennen zum Abschluss
Die Titelkämpfe im Département Haute-Savoie werden dabei wieder eine "Super-WM" werden, die dabei 20 verschiedene Disziplinen umfassen wird, von BMX und Mountainbike über Bahnrad, Gravel und Radball bis zu Esports und Polo-Velo.
Den krönenden Abschluss der Straßenrennen wird dort erstmals das Frauenrennen bilden, das am 5. September ausgetragen wird, dann geht es über 12 Runden in Sallanches mit 158,6 Kilometern und 3420 Höhenmetern.
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