DAX +0,01 % 25.467,22 Pkt 12:48:32 MDAX -0,75 % 32.152,96 Pkt 12:48:33 Euro Stoxx 50 +0,74 % 6.294,90 Pkt 12:48:30 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,71 % 61.867,43 Pkt 08:45:03 Gold +2,55 % 4.137,50 USD 12:53:25 Silber +0,95 % 58,41 USD 12:53:19 Brent -1,08 % 89,76 USD 12:50:20 WTI -1,10 % 83,53 USD 12:53:32 Bitcoin +0,86 % 64.454,88 USD 13:03:26 EUR/USD +0,80 % 1,14780 USD 13:03:23 EUR/GBP -0,04 % 0,85660 GBP 13:03:33 EUR/CHF -0,05 % 0,93250 CHF 13:03:33 EUR/JPY +0,12 % 186,792 JPY 13:03:32

Schwiegersohn Kushner richtet in Albanien große Umweltschäden mit Bauprojekt an

Welt

Nika ist Leiter der Nichtregierungsorganisation EcoAlbania. Er ist fassungslos angesichts der Schäden, die im Mai an den Ufern der Narta-Lagune verursacht wurden. Auf Satellitenbildern ist zu sehen, dass ein großes Gebiet abgeholzt und eine Brücke über den Wasserarm gebaut wurde, der die Lagune mit dem Meer verbindet. Die Dünen von Narta wurden durch neue Zufahrtsstraßen zerstört und in den angrenzenden Küstengebieten wurde betoniert. Dadurch seien die Nistplätze der vom Aussterben bedrohten Unechten Karettschildkröten beschädigt worden, beklagt Nika. Die Eingriffe in einen wichtigen Kanal zwischen der Lagune und dem Meer hätten zudem den für das Gleichgewicht der Feuchtgebiete unverzichtbaren Wasseraustausch stark gestört. Schäden sollen irreparabel sein Der albanische Regierungschef Rama versucht, die Wirtschaft im Land über den Tourismus anzukurbeln. Kushner und seine Frau Ivanka Trump investieren in ein 4,5 Milliarden Euro teures Luxusresort, das in dem Naturschutzgebiet an der Südwestküste Albaniens entstehen soll, in dem Flamingos brüten. Die Demonstrationen in Albanien gegen das Projekt werden deshalb Flamingo-Proteste genannt. Die Demonstranten haben erreicht, dass die Erdarbeiten vorerst gestoppt wurden. Doch die schon entstandenen Schäden seien größtenteils irreparabel, sagt Ferdinand Bego, Biologie-Professor an der Universität Tirana. EU erinnert an Umwelt-Vereinbarungen Die Europäische Union, der Albanien 2030 beitreten möchte, erinnerte an die laufenden Verhandlungen über Kapitel 27, in dem es um Umwelt und Klima geht. EU-Erweiterungskommissarin Kos erklärte, mit Albanien sei vereinbart worden, dass die Änderungen von 2024 am Gesetz über Schutzgebiete und am Gesetz über strategische Investitionen noch in diesem Jahr aufgehoben werden. Nur aufgrund dieser Gesetzesänderung vor zwei Jahren konnte die Genehmigung für das Bauprojekt im Naturschutzgebiet erteilt werden. Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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