DAX +0,64 % 25.867,72 Pkt 14:04:20 MDAX +0,11 % 30.457,75 Pkt 14:04:20 Euro Stoxx 50 -0,92 % 6.150,22 Pkt 14:04:15 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -2,00 % 3.950,90 USD 14:09:19 Silber -4,53 % 49,83 USD 14:09:19 Brent -1,77 % 112,85 USD 14:09:19 WTI +1,73 % 103,76 USD 14:09:21 Bitcoin -0,82 % 77.134,99 USD 14:19:07 EUR/USD +0,11 % 1,11680 USD 14:18:42 EUR/GBP -0,42 % 0,83340 GBP 14:19:21 EUR/CHF -0,45 % 0,91940 CHF 14:19:20 EUR/JPY -0,26 % 175,610 JPY 14:19:20

Schwierige Suche nach Rekruten: Viele Freiwillige sind nicht fit genug für den Bund

Nation

Viele der Freiwilligen, die sich für den neuen Wehrdienst bei der Bundeswehr gemeldet haben, sind körperlich nicht fit genug für die Truppe, berichtete der „Spiegel“. Laut einer internen Statistik des Verteidigungsressorts wurden im zweiten Quartal dieses Jahres bei ärztlichen Untersuchungen gut 31 Prozent der Interessenten als wehrdienstunfähig ausgemustert. Das geht aus internen Zahlen hervor, die die Linken-Bundestagsfraktion beim Verteidigungsministerium abgefragt hat und die dem „Spiegel“ vorliegen.

Demnach stuften die Ärzte im zweiten Quartal 2026 von 1490 Bewerbern 1131 als geeignet für die Bundeswehr ein, 359 wurden ausgemustert. Im ersten Quartal lag die Zahl der Bewerber, die als wehrdienstunfähig eingestuft wurden, laut dem „Spiegel“ noch etwas niedriger.

Insgesamt hat die Bundeswehr von April bis Ende Juni insgesamt 169.141 junge Menschen angeschrieben und aufgefordert, online einen Fragebogen über ihr Interesse an der Bundeswehr auszufüllen. Die 86.962 Männer mussten das tun, für die 82.179 Frauen sind die Antworten freiwillig.

Im Detail zeigen die Zahlen laut „Spiegel“ zudem, dass das Interesse am Wehrdienst bisher offenbar eher gering ausfällt: Demnach haben im zweiten Quartal dieses Jahres 83.483 Männer und etwas mehr als 3000 Frauen den Fragebogen vollständig online ausgefüllt. In der Tabelle über die verschiedenen Werte auf einer Skala zwischen 1 und 10 dann aber sind nur rund 30.600 Antworten vermerkt.

Dies lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Mehr als 55.000 Männer und Frauen – die überwiegende Mehrheit also – kreuzten an, dass sie kein Interesse haben, zur Bundeswehr zu gehen. (Tsp)

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