DAX -0,12 % 26.169,89 Pkt 09:25:38 MDAX -0,31 % 32.459,11 Pkt 09:25:37 Euro Stoxx 50 +0,49 % 6.508,58 Pkt 09:25:30 Dow Jones +2,20 % 54.349,12 Pkt 23:22:16 S&P 500 +1,62 % 7.723,55 Pkt 22:41:45 Nasdaq +1,73 % 26.363,44 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,93 % 65.683,26 Pkt 08:45:03 Gold +1,76 % 4.320,70 USD 09:30:18 Silber +0,00 % 62,10 USD 09:30:34 Brent +0,24 % 79,64 USD 09:30:11 WTI -0,03 % 75,20 USD 09:30:31 Bitcoin +0,29 % 64.786,20 USD 09:40:35 EUR/USD +0,12 % 1,15460 USD 09:39:57 EUR/GBP +0,06 % 0,85780 GBP 09:40:37 EUR/CHF +0,04 % 0,93340 CHF 09:40:40 EUR/JPY +0,19 % 182,206 JPY 09:40:38

Sechs Monate lang ohne Zugang zum Starlink-Netzwerk: Russland entwickelt neue elektronische Waffen, um Musks Satelliten ins Visier zu nehmen

Technologie

Russland versucht, das Satellitennetzwerk Starlink gezielt zu stören. Nach einem Bericht von „BFM Tech“, hat Moskau ein elektronisches Kampfsystem mit dem Namen „Volna Kupol Garant“ entwickelt. Es soll die Kommunikation zwischen Starlink-Satelliten im Orbit und Nutzern am Boden unterbrechen. Für die Ukraine ist Starlink zu einem wichtigen Rückgrat für Kommunikation und Drohneneinsätze geworden. So arbeitet Volna Kupol Garant Das russische System soll nicht die Satelliten zerstören, sondern ihre Empfangsantennen vorübergehend mit gezielten Funksignalen überlasten. Laut „BFM Tech“ arbeitet die Technik mit einem schmalen Hochfrequenzstrahl und unterscheidet sich damit von klassischer Funkstörung. Der Effekt trete demnach nicht sofort nach dem Abschalten des Signals ein: Die Satelliten bräuchten laut „Reuters“ noch mehrere Minuten, um wieder normal zu arbeiten. Nach Angaben von „TechRadar“, soll das System auf acht Übertragungsbändern mit jeweils 62,5 Megahertz arbeiten. Eine Richtantenne mit Phased-Array-Technik könne Satelliten in rund 500 Kilometern Höhe gezielt anpeilen. Ziel sei es, ihre Empfangssysteme zu sättigen und Verbindungen in betroffenen Gebieten lahmzulegen. Bedeutung für ukrainische Drohnen Laut „Kyiv Independent“ setzt Russland die Störanlagen ein, um ukrainische Drohnenangriffe hinter der Front zu erschweren. Diese Drohnen träfen regelmäßig Nachschubwege, Treibstofflager, Luftabwehrstellungen und Kommandoposten. Laut dem Bericht könne das System Starlink-Verbindungen auf einer Fläche von etwa 20 Quadratkilometern destabilisieren. Rund zehn Einheiten seien entdeckt worden. ANZEIGE ANZEIGE Ukrainische Einheiten versuchen bereits, genau diese Systeme auszuschalten. Das 422. Regiment habe laut „Kyiv Independent“ zwei solcher Anlagen getroffen. Dort, wo sie zerstört würden, könnten Starlink-gesteuerte Drohnen wieder ohne Störung fliegen. Russland sucht eine eigene Alternative Russland ist laut „BFM Tech“ seit Anfang Februar 2026 vom Zugang zu Starlink abgeschnitten. Offiziell war das Netzwerk von SpaceX auf russischem Gebiet nie freigegeben. Trotzdem sollen russische Truppen an der Front über Schmuggel und Parallelimporte an Terminals gelangt sein. Ihr Ausfall sei für Moskau ein operativer Einschnitt gewesen.

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