Sechs Tote bei Absturz von russischem Langstreckenbomber
In der Region Amur nahe der chinesischen Grenze verliert Russland eines seiner Langstreckenflugzeuge. Die Maschine soll unbewaffnet gewesen sein – für die Besatzung kommt jede Hilfe zu spät.
Bei dem Absturz eines russischen Langstreckenbombers vom Typ Tu-95 im Fernen Osten sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau sechs Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Ein weiteres Besatzungsmitglied sei verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tass am Dienstag unter Berufung auf das Ministerium.
Maschine war nicht bewaffnet
Die Maschine sei bei einem Trainingsflug in der Region Amur an der Grenze zu China über unbewohntem Gebiet abgestürzt und nicht bewaffnet gewesen. Ein Ermittlerteam sei zum Absturzort geschickt worden, um die Umstände des Unglücks zu klären.
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In nicht verifizierten und in Onlinediensten verbreiteten Videos waren offenbar Flammen und Rauch an der Absturzstelle zu sehen. Im Hintergrund zu hören waren dröhnende und knisternde Geräusche.
Die Tu-95 ist ein großer, in der Sowjetunion entwickelter Bomber, der Atomwaffen transportieren kann. Russland setzt Flugzeuge dieses Typs häufig bei Militärübungen ein. (afp/bearbeitet von phs)