DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Sechste Nacht in Folge: USA greifen Brücken und Flughafen im Süden des Iran an - Berichte über mindestens 7 Tote

Welt

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben am frühen Freitagmorgen die jüngste Runde von Luftangriffen gegen den Iran beendet. Es war die sechste Nacht in Folge mit Angriffen auf die Islamische Republik, während sich der Konflikt um die Straße von Hormus weiter zuspitzt. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) erklärte, man habe „Küstenüberwachungs- und Luftabwehrstellungen, militärische Logistikinfrastruktur sowie maritime Fähigkeiten“ getroffen, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Bei den neuen US-Luftangriffen sind laut Berichten ein Flughafen sowie Brücken im Süden des Iran getroffen worden. Die Kahurestan- und die Gariveh-Brücke sind auf den Verkehrsachsen der Provinz getroffen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Provinzverwaltung. Das iranische Fernsehen berichtet von mindestens sieben Toten. Zudem sei der Flughafen Iranschahr im Südosten des Landes von mindestens einem US-Geschoss getroffen worden, berichtete der Staatssender Irib. Rund um den Flughafen seien drei Explosionen zu hören gewesen. Laut Press TV schlug mindestens ein Geschoss ein. Die dabei ausgebrochenen Brände seien inzwischen gelöscht, die Stromversorgung am Flughafen sei jedoch unterbrochen, berichtete ein Irib-Korrespondent. Tote gebe es nicht. In einem weiteren Bericht war von Luftangriffen auf zwei Brücken in der Nähe der Straße von Hormus die Rede. Iranische Armee: Drohnenangriff auf US-Flugzeuge in Bahrain Die Golfstaaten Kuwait und Bahrain sind nach Beginn der neuen US-Angriffe im Iran abermals unter Beschuss geraten. Die kuwaitische Luftabwehr sei gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe im Einsatz gewesen, teilte das Militär des US-Verbündeten in der Nacht auf X mit. Details gab es zunächst nicht. Auch in Bahrain heulten die Sirenen, wie das Innenministerium auf X mitteilte. Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, ruhig zu bleiben und sich in Sicherheit zu bringen. Die iranische Armee griff nach eigenen Angaben US-Hubschrauber und Aufklärungsflugzeuge auf dem Stützpunkt Sakhir mit Drohnen an. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Katar warnt erneut vor iranischem Angriff – Kind verletzt Auch Katar hat die Bevölkerung am Freitagmorgen zum zweiten Mal innerhalb weniger Stunden aufgefordert, Schutz zu suchen. Grund sei ein weiterer iranischer Angriff, teilte das katarische Innenministerium mit. In der Hauptstadt Doha waren einem Augenzeugen zufolge mehrere Detonationen zu hören. Die Regierung hatte wegen der Angriffe Warnmeldungen an Mobiltelefone verschickt. Bei einem früheren Angriff war nach Angaben des Ministeriums ein Kind durch Trümmerteile einer abgefangenen Rakete verletzt worden. Es werde medizinisch versorgt, teilt die Behörde auf der Plattform X mit. Die Raketenabwehr sei erfolgreich gewesen, teilt das Verteidigungsministerium mit. Katar gilt gemeinsam mit Pakistan als wichtiger Vermittler in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran. Die Angriffe auf die katarische Hauptstadt Doha gelten als weiteres Zeichen für das Scheitern des Rahmenabkommens, das den Weg zu einem Ende des Kriegs mit dem Iran ebnen sollte. Das US-Militär hatte den Start der neuen Angriffe für Donnerstag, 14 Uhr US-Ostküstenzeit (21.30 Uhr Ortszeit im Iran), verkündet. Ziel war es, „die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen.“ US-Präsident Donald Trump hatte erst diese Woche damit gedroht, die Angriffe im Iran auf Kraftwerke und Brücken auszuweiten. Iran will Straße von Hormus weiter kontrollieren Nach den neuen Angriffen und Drohungen der USA gegen den Iran sendet die Führung in Teheran gemischte Signale über mögliche weitere Verhandlungen. Der iranische Parlamentspräsident und Chefverhandler Mohammed Bagher Ghalibaf ließ die Tür dafür offen, mahnte aber zugleich, dass man keine Angst davor haben dürfe, kriegerisch eigene Interessen durchzusetzen. In der Stellungnahme von Mittwoch, die teilweise im Fernsehen verlesen wurde, betonte er zudem, dass der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus beanspruche. Wegen des Streits um die für den globalen Energiehandel wichtige Meerenge ist der Konflikt wieder eskaliert.

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