DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,30 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,18 % 65,11 USD 22:59:58 Brent 0,00 % 88,52 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,03 % 63.004,26 USD 10:42:20 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Sechster EM-Tag im Überblick Speerwerfer Weber rockt das Stadion, DLV-Staffel holt Silber

Allgemein

Hochsprung: Honsel bleibt ohne Medaille Christina Honsel verpasste beim Triple von Weltrekordlerin Jaroslawa Mahutschich (Ukraine) eine Medaille nur knapp. Trotz Verletzungsproblemen in dieser Saison sprang die Olympia-Sechste im Finale von Birmingham 1,92 m und wurde damit starke Vierte. Vize-Weltmeisterin Maria Zodzik (1,95/Polen) holte Silber. Marija Vukovic (Montenegro) sprang ebenfalls 1,95 m, aber erst im zweiten Versuch - Bronze. 4x100 m: Großbritannien sprintet zum Sieg Großbritannien war auch in der Frauen-Staffel nicht zu stoppen. Mit deutlichem Vorsprung siegten Dina Asher-Smith, Amy Hunt, Success Eduan und Imani Lansiquot in 42,05 Sekunden. Zweite wurden die Schweizerinnen (43,12) vor Polen (43,15). Die deutsche Frauen-Staffel war im Vorlauf nach einer Verletzung von Sophia Junk und einem infolgedessen missglückten Wechsel frühzeitig ausgeschieden. Dreisprung: Díaz Hernández fliegt zu Gold Andy Díaz Hernández sicherte sich den Titel im Dreisprung. Mit 18,15 m im zweiten Versuch war der Italiener mit seiner persönlichen Bestleistung nicht zu stoppen. Der Portugiese Pedro Pichardo (17,76) landete auf dem zweiten Platz, Andrea Dallavalle (Italien) wurde mit 17,37 m Dritter. Deutsche Athleten standen nicht im Finale. 4x100 m: Deutsche Staffel holt Silber Kevin Kranz, Marvin Schulte, Heiko Gussmann und Lucas Ansah-Peprah zeigten auch ohne 200-m-Europameister Owen Ansah als Team eine bärenstarke Leistung. Alle Wechsel funktionierten geradezu perfekt. Das Timing stimmte. Nur die Briten waren in 38,45 Sekunden schneller als das deutsche Quartett, das in 38,64 Sekunden Silber gewann. Bronze ging an Belgien (38,70). Speerwurf: Weber erfüllt sich Gold-Traum, Silber für Thumm Was für ein Finish von Julian Weber. Er hatte eine letzte Chance - und nutzte sie. Der 31-Jährige haute die EM-Rekordweite von 90,40 m raus und gewann damit noch Gold. Der Druck war groß, weil ihn der deutsche Youngster Nick Thumm zuvor an der Spitze abgelöst hatte. Der 21-Jährige hatte einen richtig starken fünften Versuch - 83,76 m, Platz eins. Zumindest vorübergehend. Doch dann schlug Favorit Weber zu. Überwältigt von all dem, führte Thumm seinen letzten Wurf gar nicht mehr richtig aus. Der Lette Patriks Gallums (82,97) belegte Platz drei. 1500 m: Farken abgeschlagen im Feld Die Enttäuschung war Robert Farken ins Gesicht geschrieben. Der 28 Jahre alte Leipziger wollte eigentlich um Gold laufen - und kam abgeschlagen als Neunter ins Ziel (3:37,49 Minuten). Der Niederländer Stefan Nillessen (3:35,70) siegte vor dem Schweden Samuel Pihlström (3:36,16) und dem Iren Andrew Coscoran (3:36,24). 10.000 m: Almgren nicht zu stoppen Der Schwede Andreas Almgren lief sein eigenes Rennen, überrundete einen Großtel des Feldes und holte sich nahezu als Einzelkämpfer Gold in 27:23,44 Minuten. Hinter Almgren kamen der Schweizer Dominic Lokinyomo Lobalu (27:42,67) und der Franzose Jimmy Gressler (28:07,90) nach einem beeindruckenden 200-m-Sprint über die Ziellinie. 400 m: Jäger zeigt der Konkurrenz die Hacken Die Norwegerin Henriette Jäger lief in 49,04 Sekunden nationalen Rekord über die Stadionrunde und sicherte sich souverän und mit großem Abstand EM-Gold vor der Polin Natalia Bukowiecka (50,04) und der Niederländerin Lieke Klaver (50,15). Siebenkampf: Weißenberg wird Fünfte, O'Connor triumphiert Sophie Weißenberg krönte ihr märchenhaftes Meisterschafts-Comeback mit dem fünften Platz und persönlicher Bestleistung. Nach langer Leidenszeit sammelte die Leverkusenerin 6496 Punkte. Die 28-Jährige, die sich bei Olympia in Paris beim Aufwärmen die Achillessehne gerissen hatte, legte im Alexander Stadium einen furiosen Auftritt hin und konnte zwischendurch sogar von einer Medaille träumen - für den Sprung auf das Podium reichte es dann aber nicht. Dennoch meldete sie sich eindrucksvoll in der europäischen Spitze zurück. Vanessa Grimm wurde 14. (6119) und landete damit einen Platz vor Sandrina Sprengel (6057). Es siegte die Irin Kate O'Connor (6751) vor der Niederländerin Emma Oosterwegel (6713) und deren Landsfrau Sofie Dokter (6664). Weitsprung: Mihambo im Finale - Assani und Daalmann nicht Malaika Mihambo drohte in der Weitsprung-Qualifikation nach einem Sprung auf nur 6,37 m und einem ungültigen Versuch schon das Finale am Sonntag zu verpassen, aber dann bewies sie einmal mehr Nervenstärke: Im dritten und letzten Versuch landete die 32-Jährige bei windunterstützten 7,10 m. Die deutsche Meisterin Mikaelle Assani (6,52 m) und Imke Daalmann nach drei ungültigen Versuchen verpassten den Einzug ins Finale. Gehen: Kein guter Tag für Linke und Köpp Im Gehen wurden erstmals bei einem internationalen Großereignis Medaillen auf der Halbmarathon- und Marathon-Distanz vergeben - allerdings nicht an deutsche Athletinnen und Athleten. Die beste Platzierung erreichte im Marathon Christopher Linke, allerdings hatte er sich im Vorfeld mehr erhofft. Johannes Frenzl kam als 15. ins Ziel. Karl Junghannß hatte seinen Start am Morgen verletzungsbedingt abgesagt. Junghannß bei EM-Debüt gute Neunte Ada Junghannß, die Schwester von Karl, durfte nach dem Marathon strahlen: Platz neun für die 21-Jährige bei ihrer EM-Premiere. Bianca Dittrich gab nach rund 30 Kilometern auf. Köpp wird vom Kampfgericht ausgebremst

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