DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,60 % 53.407,54 Pkt 18:26:45 S&P 500 -1,02 % 7.706,00 Pkt 18:26:45 Nasdaq -1,39 % 26.357,10 Pkt 18:26:44 Nikkei -2,54 % 67.460,73 Pkt 08:45:03 Gold +0,10 % 4.422,00 USD 18:16:44 Silber -3,09 % 64,08 USD 18:16:44 Brent +0,72 % 91,52 USD 18:16:37 WTI -0,04 % 84,47 USD 18:16:39 Bitcoin +0,27 % 64.683,39 USD 18:26:37 EUR/USD +0,11 % 1,15870 USD 18:25:55 EUR/GBP +0,08 % 0,85510 GBP 18:26:44 EUR/CHF -0,06 % 0,93990 CHF 18:26:42 EUR/JPY +0,30 % 184,834 JPY 18:26:44

„Sehr gute Beziehung“

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Startseite Politik „Sehr gute Beziehung“: Was hinter Trumps überraschendem Lob für Nordkoreas Diktator steckt Von: Katja Thorwarth Uns auf Google folgen US-Präsident Trump will wieder in Kontakt mit Nordkoreas Machthaber Kim getreten sein. Für Seoul hat er nur Kritik übrig und kündigt Reduzierung der Manöver an. Washington, D.C. – In den USA stößt sein Vorgehen auf massive Kritik: Während US-Präsident Donald Trump Südkorea brüskiert und weniger Militärübungen mit dem Partner ankündigt, scheint er Nordkoreas Diktator Kim Jong-un erneut zu umgarnen. Wie er vor Journalisten im Oval Office sagte, habe Kim auf seine kürzlich geäußerten Gesprächswünsche positiv reagiert. „Woher wissen Sie, dass er nicht geantwortet hat?“, fragte Trump, um schließlich zu behaupten: „Ja, hat er.“ Außerdem bekräftigte er sein Lob gegenüber Kim und sagte, dass seine vergangenen Treffen die Spannungen verringert hätten. „Sehen Sie, ich mache es in Wirklichkeit viel sicherer“, sagte er. Kim habe ihn stets „mit großem Respekt“ behandelt: „Ich verstehe ihn, er versteht mich“, ergänzte Trump. In seiner ersten Amtszeit hatten drei Treffen mit Kim stattgefunden; seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus 2025 haben sie sich jedoch noch nicht getroffen. Trump betont „gute Beziehungen“ zu Kim – und kritisiert Südkorea wegen Iran Der US-Präsident betonte zudem, dass sich während seiner Präsidentschaft Nordkorea „nicht bedrohlich“, sondern vielmehr „respektvoll“ verhalten habe. Er sei angesichts seiner „sehr guten Beziehung“ zu Kim „nicht glücklich über die Tatsache, dass die USA vor langer Zeit eingewilligt haben, sich an gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea zu beteiligen“. Gegen Südkorea legte er noch einmal nach und wiederholte seine Kritik, insbesondere wegen der Weigerung des Verbündeten, sich an US-Militäreinsätzen gegen den Iran zu beteiligen. „Wir können nicht überall herumgehen und all diese Länder beschützen, vor allem dann nicht, wenn sie nicht da sind, um uns zu helfen“, sagte Trump. Am vergangenen Sonntag hatte Trump angekündigt, die US-Militärübungen mit Südkorea „wesentlich“ verringern zu wollen. Die gemeinsamen Manöver seien „nicht nur kostenintensiv, wobei viele dieser Kosten von den USA bezahlt werden (wie üblich!)“, schrieb er auf Truth Social. Hinzu käme, dass diese die Übungen als Signal „total unangemessen und feindlich“ gegenüber Nordkorea seien. Parteiübergreifende Kritik an Trump: „wahnwitzige, planlose Entscheidung“ Trumps Ankündigung wurde parteiübergreifend verurteilt. Der ranghöchste Demokrat im Streitkräfteausschuss des Senats, Jack Reed, sprach von einer „wahnwitzigen, planlosen Entscheidung“ des US-Präsidenten. Heftige Kritik kam auch von dem republikanischen Senator Thom Tillis; er verwies insbesondere auf Nordkoreas Unterstützung für Russlands Krieg gegen die Ukraine. Südkorea betont Verteidigungsfunktion der Manöver mit den USA In Südkorea reagierte man bereits auf Trumps Vorstoß und betonte die Verteidigungsfunktion. Die gemeinsamen Manöver mit den USA spiegelten „keine Absicht wider, Nordkorea anzugreifen oder die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu verschärfen“, erklärte Präsident Lee Jae Myung am Dienstag. Das grundlegende Ziel der jährlichen Militärübungen bestehe nicht darin, „jemanden als Gegner zu betrachten“, betonte Lee laut einer Mitteilung seines Büros. Vielmehr gehe es darum, „den Alltag der Bevölkerung in Sicherheit und Frieden zu gewährleisten“.

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