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Nicht nur die Schauspielbranche war bestürzt, als die Meldung die Runde machte: "Plötzlich und unerwartet", wie ihre Agentur schrieb, starb am 13. Mai dieses Jahres Luna Jordan, eines der größten Schauspieltalente des Landes. Sie wurde nur 25 Jahre alt. Die gebürtige Berlinerin war bei vielen Zuschauer:innen bekannt und beliebt. Zu ihren letzten Rollen gehörte Stella in "Jenseits der Spree". Im Freitagskrimi war sie seit dem Serienstart 2021 als Tochter von Kriminalhauptkommissar Robert Heffler (Jürgen Vogel) zu sehen.
Die sechste Staffel startet am Freitag, 16. Oktober, mit der Episode "Kontrollverlust". Ermittelt wird im Fall eines Wachmanns, der erschlagen in einem Fußballstadion gefunden wird. In dieser Folge ist Jordan ein letztes Mal als Stella zu sehen. Die Kommissarstochter, so will es das Drehbuch, bricht in Richtung Südamerika zu einer Weltreise auf.
Nach dem Tod der langjährigen Darstellerin verabschiedet sich die Produktion mit einer rührenden Geste. "Zu Beginn der Folge wird eine Tafel zu sehen sein, auf der die Worte 'In liebevoller Erinnerung an Luna Jordan' zu lesen sind", informierte das ZDF auf Nachfrage der Agentur teleschau.
Luna Jordan hätte die Beatles-Fotografin spielen sollen
Der bestürzende Tod riss Luna Jordan aus einer sehr produktiven Phase ihrer Karriere. So war sie zuletzt in "Run Me Wild" und im "Polizeiruf 110" in der Episode "Your Body My Choice" zu sehen.
Zudem stand sie für die ZDF-Serie "Wake Up" vor der Kamera, die erst kurz nach ihrem Tod fertiggestellt wurde. Am Freitag, 23. Oktober, um 10 Uhr, startet die laut Ankündigung "sechsteilige Near-Future-Dramaserie" zunächst im ZDF-Streamingangebot. Ab Mittwoch, 28. Oktober, um 21:45 Uhr, ist "Wake Up" auf ZDFneo-Livestream auf Joyn zu sehen.