DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,27 % 52.237,19 Pkt 20:18:29 S&P 500 -0,27 % 7.701,71 Pkt 20:18:32 Nasdaq -1,34 % 26.123,84 Pkt 20:18:30 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,69 % 4.023,50 USD 20:08:27 Silber -2,47 % 52,14 USD 20:07:49 Brent -3,84 % 110,89 USD 20:08:23 WTI -0,59 % 102,17 USD 20:08:23 Bitcoin -0,69 % 80.704,37 USD 20:18:28 EUR/USD +0,32 % 1,11660 USD 20:17:44 EUR/GBP -0,11 % 0,83520 GBP 20:18:30 EUR/CHF -0,01 % 0,92220 CHF 20:18:34 EUR/JPY +0,29 % 176,300 JPY 20:18:30

Selenskyj beklagt fehlende Warnung vor russischen Angriffen

Welt

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist erneut von ballistischen Raketen aus Russland getroffen worden - und auch diesmal habe es keine vorherige Warnung der Verbündeten gegeben, beklagte die Staatsführung.

Unmittelbar nach Auslösung des Luftalarms am späten Abend seien schon die ersten Explosionen in der Millionenmetropole zu hören gewesen, berichtete das ukrainische Nachrichtenportal The Kyiv Independent.

Laut Bürgermeister Vitali Klitschko sei ein neunstöckiges Wohngebäude getroffen worden und in Flammen aufgegangen, es gebe mindestens 2 Tote und mehr als 20 Verletzte.

Wohl Heizkraftwerk getroffen

Wie Präsident Wolodymyr Selenskyj in Sozialen Medien mitteilte, hatten die westlichen Verbündeten die Ukraine zuvor nicht vor dem Angriff gewarnt. "Russischer Angriff mit einer ballistischen Rakete auf Kiew. Wieder einmal keine Vorwarnung von unseren Partnern", schrieb Selenskyj.

Das Hauptziel sei die Energieinfrastruktur gewesen, insbesondere das Heizkraftwerk CHP-4. "Leider wurde es getroffen." Zu möglichen Opfern oder weiteren Schäden machte Selenskyj zunächst keine Angaben.

Wie schon am Vortag hätten die internationalen Partner auch diesmal keine Warnhinweise auf einfliegende Raketen gegeben, sagte der ukrainische Präsidentenberater Dmytro Lytwyn dem Bericht von The Kyiv Independent zufolge vor Journalisten. Auch die ukrainische Luftwaffe habe dies bestätigt.

Spannungen zwischen Ukraine und USA

Die Ukraine ist in ihrem Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg in hohem Maße auf westliche Geheimdienstinformationen angewiesen, insbesondere aus den USA. Dabei geht es um Warnungen vor russischen Angriffen sowie die Identifizierung eigener Angriffsziele. Verschärft wird die Notlage der Ukraine durch die jüngsten Spannungen zwischen Kiew und Washington.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren