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Selenskyj warnt: 50.000 nordkoreanische Soldaten für Putins Armee

Welt

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Kiew – Der ukrainische Geheimdienst schlägt Alarm: Bis zu 50.000 weitere nordkoreanische Soldaten könnten bald an der Seite Russlands kämpfen. Bereits im Juli hatte Selenskyj unter Berufung auf Geheimdienstinformationen von weiteren 30.000 nordkoreanischen Soldaten gesprochen. Jetzt nennt er erstmals eine deutlich größere Spanne – und spricht von bis zu 50.000 Kämpfern. Erst vor wenigen Tagen meldete der ukrainische Militärgeheimdienst zudem, dass eine nordkoreanische Raketeneinheit samt Personal und Ausrüstung nach Woronesch in Westrussland verlegt worden sein soll. Die Einheit könnte demnach über 120 ballistische Raketen und sechs Startanlagen verfügen. Doch Nordkoreaner kämpfen längst an der Seite von Putins Truppen. Bereits im Herbst 2024 hat die Kim-Diktatur rund 15.000 Soldaten in die russische Grenzregion Kursk geschickt. Der Einsatz soll für die Nordkoreaner äußerst verlustreich gewesen sein. Ukrainische Schätzungen gehen von mindestens 3000 getöteten Soldaten aus. Für Kim ist Putins Krieg ein Milliardengeschäft Für Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un (42) scheint die Partnerschaft mit dem Kreml aber nicht nur militärisch, sondern auch finanziell äußerst lukrativ zu sein. Laut einer Analyse von Bloomberg soll Nordkorea zwischen 2022 und 2025 bis zu 22 Milliarden Dollar an Deviseneinnahmen erzielt haben. Mehr als 14 Milliarden Dollar davon sollen direkt mit Russlands Krieg gegen die Ukraine zusammenhängen. Den größten Anteil machten demnach Artilleriegranaten, schwere Waffen und ballistische Raketen aus.

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