DAX +3,02 % 25.512,05 Pkt 13:16:28 MDAX +2,02 % 32.312,76 Pkt 13:16:28 Euro Stoxx 50 +1,39 % 6.368,04 Pkt 13:16:15 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,50 % 64.931,19 Pkt 08:45:03 Gold +0,80 % 4.103,40 USD 13:21:24 Silber +1,03 % 59,52 USD 13:21:03 Brent -7,54 % 89,48 USD 13:21:14 WTI -6,52 % 83,49 USD 13:21:27 Bitcoin -0,34 % 65.121,25 USD 13:31:23 EUR/USD +0,17 % 1,13960 USD 13:30:22 EUR/GBP +0,11 % 0,85550 GBP 13:31:28 EUR/CHF -0,09 % 0,92850 CHF 13:31:28 EUR/JPY +0,02 % 186,428 JPY 13:31:28

Selenskyj weitet Angriffe auf Russlands Hinterland aus

Welt

Startseite Politik Selenskyj weitet Schläge auf Russlands Hinterland aus – Berichte über „massivsten Drohnenangriff“ Von: Felix Busjaeger Uns auf Google folgen Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg im Ticker: Russlands Verluste steigen weiter. Kiew weitet seine Angriffe aus. Die Armee von Putin schlägt zurück. Update, 11:36 Uhr: Das iranische Außenministerium hat am Montag mit „unvorhergesehenen“ Konsequenzen nach dem ukrainischen Angriff auf ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer am Wochenende gedroht. Ministeriumssprecher Esmaeil Baqaei bezeichnete das Vorgehen der Ukraine bei einer wöchentlichen Pressekonferenz als „absolut illegalen und ungerechtfertigten Akt, der gegen die Charta der Vereinten Nationen verstößt, sowie ein gefährlicher Akt des Abenteuers, der von uns sicherlich nicht unbeantwortet bleiben wird“. Die Folgen des ukrainischen Vorgehens „werden sicherlich unvorhergesehen sein“, fügte er hinzu. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Ukraine-Krieg aktuell: Neue Sanktionen gegen Russland stehen im Raum Update, 10:46 Uhr: Die EU-Kommission denkt offenbar über ein neues Verfahren zur Verhängung von Russland-Sanktionen nach. Auslöser ist der Widerstand Griechenlands, der die Verabschiedung des jüngsten Sanktionspakets der Europäischen Union verzögert hatte. Das berichtet die Financial Times. Wie es demnach heißt, suchten EU-Beamte nach Wegen, die Verabschiedung gezielter Finanzsanktionen künftig schneller durchzusetzen. Athen fordert seit Wochen eine Ausnahmeregelung für Schiffe der Reederei Dynagas, damit diese weiterhin russisches Flüssigerdgas (LNG) transportieren dürfen. Diese Forderung hatte Griechenland offenbar zur Bedingung für seine Zustimmung zu einem umfassenderen, inhaltlich davon unabhängigen Sanktionspaket gegen Russland gemacht. Drei mit den Gesprächen vertraute Beamte erklärten, in Brüssel werde derzeit diskutiert, wie sich diese Blockadetaktik künftig eindämmen lasse. Sie werde von Mitgliedstaaten zunehmend genutzt, um Unternehmen zu schützen, die weiterhin Geschäfte mit Russland betreiben. Erstmeldung: Die Ukraine hat in der Nacht zum Montag erneut tief in russisches Territorium geschlagen und dabei strategische Ziele weit hinter der Frontlinie angegriffen. Im Mittelpunkt der jüngsten Angriffe im Ukraine-Krieg stand der Rostower Seehandelshafen, einer der wichtigsten russischen Umschlagplätze für Güter im Asow-Schwarzen-Meer-Becken. Videoanalysen von Astra zeigten Rauch, der nach dem Angriff über dem vierten Frachtterminal des Hafens aufstieg. Gouverneur Juri Sljussar bestätigte, dass eine Drohne in ein Hochhaus in Hafennähe einschlug. Besonders weitreichend war ein ukrainischer Drohnenangriff auf die russische Teilrepublik Udmurtien, rund 1350 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Nach OSINT-Analysen von Astra zur aktuellen Lage im Ukraine-Krieg richtete sich der Angriff gegen das Objekt „Prioritet“ der staatlichen Reservebehörde Rosreserv. Die streng gesicherte Anlage nahe der Siedlung Borok im Kambarsky-Distrikt dient als strategisches Staatslager für Treibstoff, Erdölprodukte und Schmierstoffe für Kriegs- oder Notfallsituationen. Udmurtiens Gouverneur bezeichnete den Angriff als den „massivsten Drohnenangriff der letzten Zeit“ auf die Republik. Das russische Blatt Kommersant berichtete, dass Mitarbeiter eines nahegelegenen Wildberries-Lagers in Sarapul evakuiert wurden, das Lager selbst jedoch nicht beschädigt worden sei. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew nimmt Russlands Hinterland ins Visier Auch die grenznahe russische Großstadt Belgorod wurde in der Nacht von ukrainischen Drohnen getroffen. Zwölf Menschen, darunter zwei Kinder, wurden verletzt. Mehrere Wohngebäude, mehr als 15 Fahrzeuge und ein Privathaus wurden bei dem aktuellen Angriff im Ukraine-Krieg beschädigt. Lokalen Berichten zufolge verursachte der Angriff zudem einen Stromausfall im Stadtzentrum, der die Straßenbeleuchtung und die Wasserversorgung unterbrach. Auf ukrainischer Seite meldete der ukrainische Geheimdienst (DIU) einen gezielten Treffer auf ein russisches Luftabwehrsystem in der besetzten Krim. Operatoren der Abteilung für unbemannte Systeme des DIU zerstörten demnach einen Abschussbehälter sowie eine 96L6-Radarstation des Typs S-400 Triumf in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli. In derselben Nacht setzte die russische Armee im aktuellen Ukraine-Krieg ihre Angriffe auf ukrainisches Territorium fort. Russische Streitkräfte griffen mehrere Regionen mit gelenkten Luftbomben und Drohnen an. Den tödlichsten Einschlag verzeichnete die Stadt Saporischschja: Eine russische Lenkbombe zerstörte ein Privathaus und tötete einen 67-jährigen Mann. Ein 22-Jähriger wurde nach mehreren Stunden lebend aus den Trümmern geborgen und hospitalisiert. Eine weitere russische Drohne traf eine Wohnung in einem Wohnhochhaus und verletzte zwei Personen. Ukraine-Krieg aktuell: Zahlreiche Angriffe gemeldet In der Region Sumy wurden bei mindestens sieben Lenkbombenabwürfen fünf Zivilisten verletzt. In Dnipro entfachte ein Drohnenangriff einen Brand an einem Privatwohnhaus und die ukrainische Luftwaffe meldete, 15 russische Drohnen über der Region Dnipropetrowsk abgefangen zu haben. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe griff Russland in der Nacht insgesamt mit 147 Kampfdrohnen an, von denen 123 abgeschossen wurden. Wie aus Angaben von Ukrenergo, dem staatlichen ukrainischen Stromübertragungsnetzbetreiber, hervorgeht, gelang es der russischen Armee, durch die jüngsten Angriffe im Ukraine-Krieg insgesamt in vier Oblasten Stromausfälle auszulösen. „Notfallreparaturen sind bereits im Gange, wo immer es die Sicherheitslage zulässt. Die Mitarbeiter der Energieversorger tun alles, um die vom Feind beschädigten Anlagen so schnell wie möglich wiederherzustellen“, hieß es in einer Erklärung. Russlands Verluste im aktuellen Ukraine-Krieg Laut dem ukrainischen Generalstab steigen Russlands Verluste im Ukraine-Krieg weiter. Im Verlauf des vergangenen Tages hat Wladimir Putins Armee 1590 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Damit belaufen sich die russischen Gesamtverluste seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 auf geschätzte 1.440.580 Militärangehörige. Hinzu kommen nach ukrainischen Angaben 12.225 zerstörte Panzer (+8), 25.032 gepanzerte Kampffahrzeuge (+13), 46.831 Artilleriesysteme (+37) sowie 1.519 Luftabwehrsysteme (+1). Die Zahlen stammen vom ukrainischen Generalstab und sind nicht unabhängig überprüfbar. (fbu mit Agenturen)

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