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Seltene Luxus-Uhren: Mit diesen Modellen protzen Mitarbeiter von OpenAI, Uber und Palantir

Technologie

Einige Tech-Mitarbeiter im Silicon Valley nehmen ihren Lebenslauf von LinkedIn und tragen ihn stattdessen am Handgelenk. Sie präsentieren seltene, individuell für ihre Unternehmen angefertigte Uhren des Schweizer Herstellers Tudor.

Die jüngste Runde des Uhren-Posings begann, als am Montag ein Beitrag über Sonderanfertigungen für Google-Mitarbeiter die Runde machte. Daraufhin teilten weitere Tech-Beschäftigte Bilder ihrer eigenen individualisierten Zeitmesser.

Limitierte Tudor-Uhren für OpenAI und Palantir

Boris Power, Leiter der angewandten Forschung bei OpenAI, reagierte mit einem Bild der OpenAI-Version. Auf der Rückseite ist der Satz „Good Research Takes Time“ eingraviert – auf Deutsch: „Gute Forschung braucht Zeit“.

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Eliano Younes, Leiter des Bereichs Strategic Engagement beim Datenkonzern Palantir, wies darauf hin, dass auch einige Mitarbeiter des Unternehmens individualisierte Tudor-Uhren erhalten hätten. Die limitierte Auflage umfasse 468 Exemplare.

Auf dem Zifferblatt der von Younes geteilten Uhr ist ein unauffällig kleines Palantir-Logo zu sehen.

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Auch der Uber-Softwareentwickler Alex Feng veröffentlichte ein Bild des Sondermodells seines Unternehmens. Auf dem Gehäuseboden steht „1/100“. Damit handelt es sich um die erste Uhr einer limitierten Auflage von 100 Exemplaren.

Sebastian Speier, ein ehemaliger Instagram-Mitarbeiter, der inzwischen für Perplexity arbeitet, teilte ebenfalls ein Bild einer individualisierten Uhr. Nate Lorenzen, der sechs Jahre lang bei Facebook beschäftigt war, erklärte, dass Mitarbeiter während seiner Zeit dort eigene Uhren anfertigen ließen. Er sei „dumm gewesen, nicht jede einzelne davon zu kaufen“.

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Mitarbeiter bestellen die Tudor-Uhren selbst

Bei den Uhren handelt es sich nicht um typische Werbegeschenke, die vom Management verteilt werden – wie die einst viel gepriesenen Patagonia-Fleecewesten an der Wall Street.

Stattdessen werden sie in der Regel von Sammlergruppen in Auftrag gegeben, die von Mitarbeitern organisiert werden. Deren Mitglieder bringen genügend interessierte Käufer zusammen, um Tudors Mindestbestellmenge zu erreichen.

Für Tudors Individualisierungsprogramm müssen mindestens 40 Uhren bestellt werden. Die Produktion kann etwa sechs Monate dauern, erklärte Powerfunk, leitender Redakteur der Luxusuhren-Nachrichtenseite „Grey Market“.

Die Käufer zahlen in der Regel den vollen Einzelhandelspreis. Das Pelagos-Modell, das für die Google-Sonderanfertigungen verwendet wurde, kostet rund 4500 Dollar (etwa 3860 Euro).

Tudor reagierte nicht umgehend auf eine Bitte um Stellungnahme.

Sondermodelle erzielen hohe Preise

Jedes individualisierte Tudor-Design ist von vornherein selten und häufig nur für Mitglieder der Gruppe erhältlich, die es in Auftrag gegeben hat. Dadurch können die Uhren auf dem Wiederverkaufsmarkt zu wertvollen Sammlerstücken werden.

Eine Tudor-Uhr im Google-Design mit dem Chrome-Dinosaurier wurde Anfang des Jahres bei einer Auktion für mehr als 10.000 Dollar (rund 8580 Euro) verkauft. Für eine „Piraten-Edition“ von Apple wurde ein Gebot über 13.500 Dollar (rund 11.585 Euro) abgegeben.

Vergleichbare Standardmodelle erzielten beim Wiederverkauf dagegen üblicherweise nur einen Bruchteil dieser Summen, wie BUSINESS INSIDER (BI) bereits berichtete.

Luxusuhren als Statussymbol im Silicon Valley

Luxusuhren werden unter den größten Namen der Tech-Branche immer häufiger zu sichtbaren Statussymbolen. Mark Zuckerberg besitzt seltene Modelle, die mehrere Millionen wert sind. OpenAI-CEO Sam Altman wurde unterdessen mit einer extrem limitierten Greubel Forsey im Wert von 480.000 Dollar (rund 412.000 Euro) gesehen. Von der Uhr wurden lediglich 33 Exemplare hergestellt.

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