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Serena und Venus Williams: Comeback endet erneut mit Niederlage

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Es war wie eine Reise in längst vergangene Zeiten! Die Williams-Schwestern Serena (44) und Venus (46) lassen die US Open in New York beben. Die Legenden verlieren in der 1. Runde des Doppels zwar gegen die Taiwanerin Hao-Ching Chan (32) und die Australierin Maya Joint (20) 3:6, 7:6, 6:7, sorgen aber für einen der Höhepunkte des Tennis-Jahres. Die 14-maligen Grand-Slam-Siegerinnen lassen ihr einstiges Können immer wieder aufblitzen und reißen das proppenvolle Stadion mit. Die unbändige Erfahrung unterliegt aber gegen Spritzigkeit und Athletik.

Anfangs fehlen im Arthur Ashe Stadium noch ein paar tausend Zuschauer, aber mit der Zeit füllt sich der größte Tennis-Tempel der Welt, bis alle 24.000 Besucher drin sind. Bei den US Open hatten die Williams-Schwestern vor vier Jahren zum letzten Mal zusammengespielt. Ihr Comeback gaben sie vor zwei Wochen beim Masters in Cincinnati, wo sie gegen die Ukrainerin Marta Kostyuk (24) und Lokalmatadorin Peyton Stearns (24) ebenfalls sofort ausschieden.

Williams-Schwestern verspielen 5:0

Die Zuschauer in New York bereiten dem Duo einen frenetischen Empfang. Auch bei nahezu allen Punkten, die Serena und Venus machen, tobt das Stadion und trägt die Legenden, die zusammen dreimal Olympia-Gold gewannen, förmlich durch das Match. Der erste Satz geht 3:6 verloren, den zweiten holen sich die 14-maligen Grand-Slam-Siegerinnen im Tiebreak. Die Zuschauer reißt es von den Sitzen. Die Lautstärke des Jubels kommt dabei einem Orkan gleich. Die faustdicke Überraschung liegt in der Luft. Joint weiß, wie es ist, gegen eine Williams zu spielen. In Wimbledon besiegte sie im Einzel Serena bei deren Comeback im Sommer. Nun stehen sich beide wieder gegenüber.

Und erneut mit dem besseren Ende für Joint. Im dritten Satz geht es erneut in den Tiebreak, in dem Serena und Venus ein 5:0 verspielen und 7:10 verlieren. Das macht sie so sauer, dass sie wortlos von der Anlage verschwinden und die Pressetermine sausen lassen – unsouverän. Da sollte man in deren Alter drüberstehen.

Venus hatte in New York auch Einzel gespielt und in der 1. Runde gegen ihre amerikanische Landsfrau Sonya Kenin (27) glatt verloren. Serena verzichtete auf eine Wildcard und begnügte sich mit dem gemeinsamen Doppel. Serena spielte in der Woche vor den US Open den Mixed-Wettbewerb an selber Stelle, wo sie mit Carlos Alcaraz (23/Spanien) im Viertelfinale rausflog. Nun ist der Williams-Hype in Flushing Meadows beendet, vorerst. Ob beide 2027 zurückkehren ist offen.

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