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Servern: Warum die Karte plötzlich 5.000+ Euro kostet

Technologie

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Es ist kein wirklich neues Phänomen und in Anbetracht der Nachfrage auch nicht wirklich verwunderlich. Dennoch machten am Wochenende Berichte (via Videocardz) die Runde, nach denen Systemintegratoren für KI-Server und KI-Workstations vermehrt Modelle der GeForce RTX 5090 zum Einsatz bringen. Die Stückzahlen sind dabei der bemerkenswerte Umstand, denn die Karten werden palettenweise angeliefert und verbaut.

Dies dürfte auch einer der Gründe sein, warum der Preis der GeForce RTX 5090 in den vergangenen Monaten nur eine Richtung kannte. In den USA ist das Preisniveau von 5.000 US-Dollar erreicht, in Deutschland ist ein solches Modell nicht unter 5.249 Euro zu bekommen. Neben der Rechenleistung sind die 32 GB an Grafikspeicher das Hauptargument für die GeForce RTX 5090 (Test). Abseits der Server-Beschleuniger wäre die NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell noch zu erwähnen. Diese verfügt über 96 GB GDDR7, kostet aber auch ab 18.000 Euro.

Die von HKEPC gezeigten Bilder zeigen nun vermeintlich den Zusammenbau von KI-Servern und Workstations in China. Modelle der GeForce RTX 5090 werden hier palettenweise angeliefert und verbaut.

Auffällig dabei: Es handelt sich um Modelle der GeForce RTX 5090, nicht um die in der Rechenleistung beschränkte GeForce RTX 5090D v2. Warum diese Karten weiterhin derart problemlos in China verkauft werden können, bleibt die große Frage. Im Rahmen des Crypto-Booms brachte NVIDIA in der GeForce-RTX-30-Serie sogenannte LHR-Karten (Low Hash Rate) auf den Markt, auch wenn sich diese Beschränkungen ebenfalls recht leicht umgehen ließen. Die Auswirkungen der GeForce RTX 5090D v2 auf die Nachfrage scheinen beschränkt zu sein.

Die nun aufgetauchten Fotos der Modelle der GeForce RTX 5090 auf Paletten weckten zudem Zweifel (siehe Kommentar bei TechPowerUp), es könnte sich um Fakes handeln. Aufgrund der schlechten Bildqualität sind die Fakes aber nicht eindeutig auszumachen. Zudem tauchen solche Berichte immer wieder auf und es ist durchaus denkbar, dass die Karten in diesen Mengen verkauft und verbaut werden.

NVIDIA scheint aktuell keinerlei Gegenmaßnahmen gegen den massenhaften Aufkauf von Gaming-Grafikkarten durch KI-Unternehmen zu ergreifen, obwohl diese Entwicklung die Verfügbarkeit für Endkunden zunehmend beeinträchtigt und die Preise nach oben treibt.

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