DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,29 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber -5,59 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -1,26 % 113,43 USD 21:59:57 WTI +2,08 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,27 % 77.406,68 USD 16:36:22 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:29 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:27:29 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:29:29 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:29:29

"Sex and the City"-Star Kristen Johnston gesteht Jahre später: Sie war betrunken vor der Kamera

Unterhaltung

Kristen Johnston hatte eine der ikonischsten und gleichzeitig tragischsten Szenen in "Sex and the City". Auch hinter den Kulissen brodelte es, wie die Schauspielerin nun selbst verrät.

Kristen Johnston hatte ihren großen Durchbruch mit der Serie "Hinterm Mond gleich links". Für ihre Darbietung wurde sie zweimal mit einem Emmy ausgezeichnet. Auch spielte sie 2000 in "Die Flintstones in Viva Rock Vegas" die Rolle der Wilma Slaghoople.

Neben tragenden Rollen kamen auch im Laufe ihrer Karriere immer mal wieder Gastauftritte dazu. So war sie 2004 in "Sex and the City" zu sehen.

In der Episode "Splat!" aus Staffel sechs verkörpert sie Lexi Featherston. Sie stellt eine exzentrische New Yorkerin dar, die es liebt, auf Partys zu sein. Bei einer Feier, die von Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker) ausgerichtet wird, stirbt ihre Figur einen tragischen Serientod.

Bis heute wird die Szene trotz der Dramatik zu den ikonischsten der Produktion gezählt. Die Schauspielerin spricht jetzt über ihren berühmten Auftritt und überrascht mit ihrem persönlichen Einblick hinter die Kulissen.

Kristen Johnston spricht über ihre damalige Sucht

Kristen Johnston befindet sich als Lexi Featherston auf einer Party in einem Penthouse. Rauchen darf sie dort nicht, was sie wütend werden lässt. Schließlich sagt sie den legendären Satz: "Mir ist so langweilig, dass ich sterben könnte." Direkt im Anschluss ist ihr Serienschicksal besiegelt. Lexi stolpert und fällt aus einem Fenster in den Tod.

Zu dem Zeitpunkt, als sie vor der Kamera stand, war Kristen Johnston selbst nicht nüchtern. Im Podcast "Dear Chelsea" (via "Page Six") gibt sie an: "Ich war ein einziges Chaos." So habe sie in Wahrheit gegen eine Sucht angekämpft, während sie als Freundin von Carrie und Society-Lady in der Hit-Serie auftrat.

In dem Gespräch mit Chelsea Handler betont die 58-Jährige, dass sie nach dem Theaterspielen "abends lange auf der Bühne stand, viel getrunken habe, viel Wein". Gelegentlich habe sie, wenn auch nicht so wie Lexi, "auch mal Kokain genommen".

In jedem Fall habe sie gewusst, wovon sie sprach. Seit ihrer Kindheit sei sie "süchtig" gewesen. Besonders tragisch: Ihre jüngere Schwester Julie Herschede starb 2020 nach einem Kampf gegen ihre Sucht. Johnston selbst habe sich in ihrer eigenen Haut nicht wohlgefühlt und "musste einfach immer irgendwie fliehen".

Schauspielerin ist inzwischen trocken

Die Schauspielerin betont, dass man als Süchtiger "einfach an andere Dinge denken muss, mit denen man seine Zeit verbringen kann", damit eben nicht zum Alkohol und zu Drogen gegriffen wird. Kristen Johnston gibt zu verstehen:

Dies koste letztlich "unheimlich viel Energie". Durch die Hilfe von engen Freunden sei sie letztlich trocken geworden. Sie fügt hinzu: "Diesmal seit zehn Jahren. Aber vor etwa zehn Jahren gab es einen kleinen Rückfall, und davor waren es wieder zehn Jahre. Insgesamt also wahrscheinlich 20."

Über ihre Sucht schrieb Kristen Johnston in ihrer Autobiografie "Guts: The Endless Follies and Tiny Triumphs of a Giant Disaster". Dabei geht es konkret um ihre damalige Alkohol- und Tablettensucht. Zu ihren Hochphasen habe sie jeden Abend zwei Flaschen Wein getrunken.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren